Veranstaltungen

Das SOCIUM veranstaltet in jedem Semester eine Jour Fixe Reihe, in der aktuelle Ergebnisse der Ungleichheits- und Sozialpolitikforschung zur Diskussion gestellt und aktuelle Entwicklungen erörtert werden.

Spezifisch auf gesundheitspolitische Themen ist das Gesundheitspolitische Kolloquium ausgerichtet, das ebenfalls regelmäßig in jedem Semester veranstaltet wird.

Um die Methodenkompetenzen zu stärken und den interdisziplinären Dialog anzuregen, bietet die Brückenprofessur des Wissenschaftsschwerpunkts Sozialwissenschaften Lectures, Methodenworkshops und -schulungen, durchgeführt von international führenden Expertinnen und Experten an.

Mit Tagungen, Vorträgen, Workshops sowie weiteren Veranstaltungen bietet das SOCIUM Foren zur Diskussion und Entwicklung ungleichheitsbezogener und sozialpolitischer Forschung.

Veranstaltungsort:


online
Uhrzeit:
2 pm - 3:30 pm
Ansprechpartner/in:
Organisation:
Btlg. Organisation:
Veranstaltungsreihe:
Jour Fixe
Semester:
WiSe 2021/22

Stephen Devereux (Research Fellow at the Institute for Development Studies, University of Sussex, UK, and Mercator Fellow at CRC 1342) is a leading expert in Social Policy in southern Africa. 

Devereux is currentliy working on a book on social protection agents and agencies in Africa. In this lecture he will look at methodological and ethical issues, as well as some of the interesting findings from interviews he has conducted so far.

The lecture will most likely be held online via Zoom. The link to join in will be shared in due time

Veranstaltungsort:
online

8.10.2021
Uhrzeit:
13-18 Uhr
Ansprechpartner/in:
Nicole Vetter, Dr (Deutsches Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS))
Btlg. Organisation:
Semester:
WiSe 2021/22

Beteiligte Organisationen: SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik, Universität Bremen, IAQ Institut für Arbeit und Qualifikation, Universität Duisburg-Essen

Die Pandemie stellt Politik und Gesellschaft vor erhebliche Herausforderungen, denn gerade dadurch verstärken sich soziale Ungleichheiten. Welche sozialpolitischen Maßnahmen wurden bisher erarbeitet und umgesetzt, welche Effekte konnten damit erzielt werden? Im Rahmen der digitalen Tagung „Sozialpolitik in der Pandemie“ präsentieren Forscher*innen erste Ergebnisse ihrer Arbeit; gerahmt werden diese durch Impulse aus Praxis und Wissenschaft, sowie durch das BMAS.

Die Kurzvorträge zu den einzelnen Projekten werden unter den folgenden Themenschwerpunkten diskutiert

  1. Sozioökonomische Implikationen
  2. Wohlfahrtsstaatliche Versorgungsstrukturen / soziale Dienste
  3. Erwerbstätigkeit
  4. Arbeitsrechtliche Implikationen

 

Das komplette Programm finden Sie hier.

Wir bitten Sie, sich unter diesem Link anzumelden.

13.10.2021 - 13.10.2021Lecture

Immigration, solidarity and social class

Prof. Lea Ypi (London School of Economics and Political Science (LSE))
Veranstaltungsort:


BIGSSS
Uhrzeit:
14:15-15:45
Ansprechpartner/in:
Organisation:
Semester:
WiSe 2021/22

Progressive scepticism about immigration is rooted in the idea that there is a trade-off between openness to immigration and support for the welfare state. The response to this has so far been to take seriously the nation-state model of solidarity and to seek ways to incorporate its challenges of so as to adapt that model to the circumstances of contemporary politics. The two most prominent avenues are what one might call multicultural solidarity, on the one hand, and supranational solidarity, on the other. In this paper I want to defend a third model, what I will call class-based solidarity. I argue that class-based solidarity offers a more attractive response to the progressive dilemma, illustrate how it relates to the notions of political community we are familiar with and conclude by emphasising the relevance of social class in building bonds of solidarity.

About Lea Ypi
Lea Ypi is Professor in Political Theory in the Government Department, London School of Economics, and Adjunct Associate Professor in Philosophy at the Research School of Social Sciences, Australian National University. Before joining the LSE, she was a Post-doctoral Prize Research Fellow at Nuffield College (Oxford) and a researcher at the European University Institute where she obtained her PhD.

She has degrees in Philosophy and Literature from the University of Rome, La Sapienza, and has held visiting and research positions at Sciences Po, the University of Frankfurt, the Wissenschaftszentrum Berlin, the Australian National University and the Italian Institute for Historical Studies.

Veranstaltungsort:
Fraunhofer-inHaus-Zentrum
Forsthausweg 1
47057 Duisburg
Uhrzeit:
18.11. 2021 von 10 bis 18 Uhr und 19.11. 2021 von 9 bis 17 Uhr
Semester:
WiSe 2021/22

Das FIS-Forum wird in diesem Jahr zum ersten Mal unter der Verantwortung des neu gegründeten Deutschen Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) organisiert. Im Fokus des FIS-Forums stehen die Forschungsergebnisse der FIS-geförderten Projekte, Nachwuchsgruppen und Stiftungsprofessuren. Zudem wird für die sechs zukünftigen Themenschwerpunkte des DIFIS der Forschungsbedarf der Sozialpolitikforschung aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen erörtert. Mit Vertreter*innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft wollen wir zudem über die aktuellen sozialpolitischen Herausforderungen und Erwartungen an die Sozialpolitikforschung ins Gespräch kommen. Das DIFIS ist in seiner Organisationsstruktur auf die Zusammenarbeit interessierter Forschender und Praktiker*innen aus unterschiedlichen Disziplinen und Feldern der Sozialpolitik ausgerichtet. Als beratendes Organ fungiert die Kollegiumsversammlung, die im Rahmen des FIS-Forums stattfindet und zu der wir Sie ebenfalls herzlich einladen.

Das komplette Programm finden Sie als Download auf der DIFIS-Seite und hier.

Wir bitten Sie, sich unter diesem Link anzumelden.

Ansprechpartner/in Veranstaltungsorganisation:
Constanze Buchholz
DIFIS, c/o Institut Arbeit und Qualifikation
constanze.buchholz@difis.org
Tel.: +49 203 379 1335

Veranstaltungsort:
Online via Zoom

6.12.2021
Uhrzeit:
18:00-19:45 Uhr
Btlg. Organisation:
Semester:
WiSe 2021/22

Die in der Koalitionsvereinbarung vorgestellten Reformkonzepte der Ampel-Regierung werden die Sozialpolitik in den nächsten Jahren maßgeblich bestimmen. Aus der Sicht der Sozialpolitikforschung wollen wir in einem kurzen digitalen Workshop am Montag, 6. 12. 21, 18.00 bis 19:45 Uhr, einen ersten Blick auf die sozialpolitischen Kapitel der Koalitionsvereinbarung richten. Können sich die Vorhaben auf den gegebenen Forschungsstand stützen? Welche Forschungsbedarfe erwachsen aus den Reformüberlegungen?

Es diskutieren: 

Wolfgang Schroeder (Kassel), der eine kurze Einführung geben wird.
Außerdem gibt es kurze Statements von:
Ute Klammer (Duisburg)
Tanja Klenk (Hamburg)
Heinz Rothgang (Bremen)
Katharina Wrohlich (Potsdam)

Die Moderation übernimmt Frank Nullmeier (Bremen).

Bitte melden Sie sich an unter anmeldung@difis.org. Sie erhalten dann den Zoom-Link zur Veranstaltung. Untenstehend finden Sie den Text der Koalitionsvereinbarung zum Download. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Anmeldung: anmeldung@difis.org

Download: Koalitionsvertrag-Ampel-2021-2025 

Siehe auch: https://www.difis.org/veranstaltungen/5

Veranstaltungsort:
online

16.12.2021
Uhrzeit:
12:00 - 13:00 Uhr
Btlg. Organisation:
Semester:
WiSe 2021/22

The world-wide gender gap in education depends not just on countries' economic performance, but also on cultural factors. However, world cultures are not fixed entities. Rather, culture is a characteristic of groups as well as of (world-)regions. How do global cultures moderate women's low education? Based on data of the World Value Survey, this study applies Latent Profile Analysis to generate a fuzzy-set typology of cultures in the world, but based on individuals instead of nation states. Individuals do not belong exclusively to one culture, but to several cultures simultaneously, with varying probabilities. In the second step, cross-classified logistic multilevel models test the country-time specific effects of 'female' on the risk of getting (at best) low education, controlling for various individual and country-specific factors. Cross-level interactions show that the 'female' effect on low education is indeed moderated by world cultures, but neither world cultures, economic factors nor individual characteristics completely explain the strength of the female effects.

Zoom-Link zur Veranstaltung
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