Aktuelle Mitteilungen

Herbert Obinger Mitherausgeber des neuen Standardwerkes

Wer sich umfassend über Geschichte, Theorien und Methodik, konkrete Politikinhalte und ihre Wirkungen im Bereich der (international vergleichenden) Sozialpolitikforschung informieren will, der kann seit neuestem zum gut 900 Seiten starken „Handbuch Sozialpolitik“ greifen, das Herbert Obinger zusammen mit dem Heidelberger Emeritus Manfred G. Schmidt herausgegeben hat. Auf dem deutschen Buchmarkt gibt es nichts Vergleichbares. Bisherige Überblicke in Buchform hatten sich auf Teilaspekte des Themas wie etwa das Sozialrecht beschränkt.

Das neue Handbuch gliedert sich in sieben Teile mit insgesamt 41 Kapiteln, die von den führenden Expertinnen und Experten (aus unterschiedlichen Forschungsdisziplinen) geschrieben wurden. Zehn Beiträge stammen von Mitgliedern des SOCIUM. Teil I widmet sich der Geschichte der Sozialpolitik, Teil II den Theorien zu ihrer Erklärung. Teil III greift die unterschiedlichen nationalen wohlfahrtsstaatlichen Systeme und die dazugehörigen Typologien auf, während Teil IV einen Überblick über die Methoden der Sozialpolitikforschung offeriert. Teil V beschäftigt sich mit den aktuellen Herausforderungen, während Teil VI einen breiten Überblick über die vielschichtigen konkreten Inhalte der unterschiedlichen Felder von Sozialpolitik bietet. Der abschließende Teil VII befasst sich mit den Wirkungen von Sozialpolitik.

Weitere Informationen:
Obinger, Herbert/Schmidt, Manfred G. (Hrsg.) 2019: Handbuch Sozialpolitik, Wiesbaden: Springer VS


Kontakt:
Prof. Dr. Herbert Obinger
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 5
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58567
E-Mail: herbert.obinger@uni-bremen.de

Sonderforschungsbereich 1342 und Qualiservice besonders hervorgehoben

Ende März hatte der international besetzte wissenschaftliche Beirat des SOCIUM die Arbeit des Hauses in einer zweitägigen Sitzung unter die Lupe genommen und in Diskussionen und Gesprächen mit den Mitgliedern und dem Vorstand detaillierte Kritik geübt, aber auch hohes Lob gezollt. Der nun vorliegende Bericht des Gremiums unterstreicht dies nochmals.

Die besondere Stärke der Forschungsleistung des SOCIUM sah der Beirat dabei vor allem in vier Aspekten: Erstens, der international vergleichenden Wohlfahrtsstaats- und Sozialpolitikforschung, wie sie mit dem seit 2018 laufenden Sonderforschungsbereich 1342 „Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik“ hervorragend dokumentiert werde. Zweitens stelle die Kombination qualitativer und quantitativer sozialwissenschaftlicher Methoden eine traditionelle Stärke Bremens dar, die durch den Aufbau und die erhebliche Erweiterung des Servicezentrums für qualitative Forschungsdaten, Qualiservice, eine überregionale Bedeutung für die bundesdeutsche sozialwissenschaftliche Forschung erhalten habe. Drittens lobte der Beirat die Fortsetzung der Tradition lebenslaufbezogener Ungleichheitsforschung, wie sie unter anderem mit der Einwerbung der Stiftungsprofessor „Lebenslauforientierte Sozialpolitik“ aus dem „Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung“ (FIS) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales deutlich werde. Viertens schließlich unterstrich der Beirat die große Bedeutung der Mittelschichtsforschung in Bremen. Hier sah er eine gute Gelegenheit, aus dem aktuell laufenden Forschungsprojekt ein weiteres wichtiges Standbein für die Forschungsarbeit des SOCIUM zu entwickeln.


Kontakt:
Prof. Dr. Betina Hollstein
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 9
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58512
E-Mail: betina.hollstein@uni-bremen.de

Absolventinnen des gemeinsamen Studiengangs der Universität Bremen und der Università degli Studi di MilanoAbsolventinnen des gemeinsamen Studiengangs der Universität Bremen und der Università degli Studi di Milano
Vier Studierende verteidigen ihre Masterarbeit an der Università degli Studi di Milano

Am 26. März 2019 schloss bereits der zweite Jahrgang des gemeinsamen Studiengangs der Universität Bremen und der Università degli Studi di Milano das zweijährige Studium erfolgreich ab. Chiara Bressan, Sinem Dogan, Verena Sattler und Laura Rappold verteidigten ihre Abschlussarbeiten zu Themen der vergleichenden Europäischen Arbeitsbeziehungen sowie der Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt und durften dann den traditionellen Lorbeerkranz („corona d’alloro“) als Zeichen des erfolgreichen Abschlusses aufsetzen.

Bereits seit dem Wintersemester 2015/2016 arbeiten die Mailänder Università degli Studi und die Universität Bremen in einem Studienprogramm zusammen, das einen doppelten Abschluss (in Deutschland und Italien) für einen „European Master in Labour Studies and Social Policy“ vergibt. Wesentliche Studieninhalte beziehen sich auf Arbeitsbeziehungen im internationalen Vergleich, unter Berücksichtigung von Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und der staatlichen Einbettung dieser Beziehungen. Ein weiterer Schwerpunkt in diesem Programm, das im ersten Jahr an der Universität Bremen und im zweiten Jahr an der Universität Mailand absolviert wird, ist die vergleichende Untersuchung von Ungleichheit und Sozialpolitik. Bewerbungen für dieses internationale Masterstudium sind noch bis zum 15. Juni 2019 an beiden Universitäten möglich.


Kontakt:
Prof. Dr. Karin Gottschall
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 5
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58595
E-Mail: karin.gottschall@uni-bremen.de

PD Dr. Tanja Pritzlaff-ScheelePD Dr. Tanja Pritzlaff-Scheele
Neues Forschungsprojekt von Tanja Pritzlaff-Scheele im „Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung“ (FIS) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Was gerecht ist, ist in der Gesellschaft sehr umstritten. Hier treffen Vorstellungen von Leistung, Bedarf oder Gleichheit aufeinander. Entsprechend unterschiedlich wird auch Sozialpolitik wahrgenommen. Ein zusätzliches Problem für die Forschung: Vorstellungen darüber, was gerecht ist, lassen sich nur sehr begrenzt mit Umfragen zuverlässig ermitteln.

Hier setzt das neue Forschungsprojekt an, das Tanja Pritzlaff-Scheele beim „Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung“ eingeworben hat. Mit einer Mischung aus problemzentrierten Interviews und laborgestützten Gruppenexperimenten erhofft sie sich neue Einsichten in die Gerechtigkeitsvorstellungen einer ganz besonders interessanten Gruppe, nämlich jener Menschen, deren Einkommen trotz Erwerbstätigkeit über das Arbeitslosengeld II aufgestockt wird. Welche Gerechtigkeitsvorstellungen hegen sie? Welche Rolle spielen für sie die die Gerechtigkeitsprinzipien Leistung, Bedarf und Gleichheit? Und wie werden diese Prinzipien gewichtet?

Mit einem innovativen Mix verschiedener sozialwissenschaftlicher Methoden sowie dem Fokus auf eine ganz besonders interessante Personengruppe erhofft sich Pritzlaff-Scheele nicht nur wichtige neue Erkenntnisse über Gerechtigkeitsvorstellungen im Sozialstaat, sondern darüber hinaus auch eine Grundlage für neue anwendungsorientierte methodische Bausteine für Politik und Verwaltung.

Das „Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung“ (FIS) wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert. Sein Ziel ist die Stärkung sozialwissenschaftlicher Forschung zu Themen des Wohlfahrtsstaates und der Sozialpolitik.


Kontakt:
PD Dr. Tanja Pritzlaff-Scheele
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58579
E-Mail: tanja.pritzlaff@uni-bremen.de

Prof. Dr. Gerd Glaeske  (Copyright Raphael Huenerfauth)Prof. Dr. Gerd Glaeske (Copyright Raphael Huenerfauth)
Arzneimittelexperte hält Vorträge über Heilwirkungen von essbaren Kräutern und Gewürzen

Obernkirchen/Bremen. Prof. Dr. Gerd Glaeske hat seine Vortragsreihe zu den Gesundheitseffekten von Kräutern und Gewürzen im Rahmen der Frühjahrskur der BKK24 erfolgreich abgeschlossen. In seinen sechs Vorträgen in Barsinghausen, Hameln, Obernkirchen, Alzey-Worms, Holzminden sowie Nienburg vermittelt er Erkenntnisse zur positiven Wirkung von Kräutern und Gewürzen als gesündere Alternative zu Arzneimitteln.

Der Prävention von Krankheiten durch Kräuter mit medizinischer Wirkung oder dem Lindern von Beschwerden durch Gewürze, wird in der heutigen Zeit noch zu wenig Wert zugesprochen. Daher standen bei der Vortragsreise neben kulinarischen Vorschlägen vor allem gesundheitliche Aspekte dieser Kräuter und Gewürze im Mittelpunkt.

Kräuter und Gewürze können nicht nur zur Senkung des Bluthochdrucks beitragen oder Erkältungssymptome wie Halsschmerzen, Husten oder Schnupfen mindern, darüber hinaus können sie Verdauungs- und Magenbeschwerden auf schonende Weise behandeln. Erzielt werden diese Behandlungserfolge u.a. durch die antivirale, antibakterielle und antiseptische Wirkung verschiedener Kräuter und Gewürze. Betrachtet man beispielsweise die Heilpflanze des Jahres 2018, die Ingwerknolle, zeigen sich entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkungen. Ingwer kann sowohl in der Behandlung von Erkältungskrankheiten als auch bei Beschwerden des Magen-Darm-Traktes verwendet werden.

Das Interesse an den Gesundheitseffekten von Kräutern und Gewürzen sowie die Begeisterung der mehr als 350 Teilnehmer*innen zeigt sich nicht nur durch die ausverkauften Veranstaltungen an nahezu allen Orten, sondern auch durch die auf die Vorträge folgende vielfältige positive Resonanz. 

Mit seinem letzten Vortrag in Holzminden beendet Prof. Dr. Gerd Glaeske am 16.04.2019 erfolgreich seine Vortragsreise.

Die zu den Vorträgen gezeigte Präsentation finden Sie hier.


Kontakt:
Prof. Dr. Gerd Glaeske
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58559
E-Mail: gglaeske@uni-bremen.de

Länger besser leben.-InstitutLänger besser leben.-Institut
Aktuelle Beiträge und renommierte Referent*innen bescheren Gerd Glaeske und der BKK24 einen vollen Saal

Wie motiviert man Menschen aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen zu einer gesundheitsorientierten Änderung ihres Lebensstils, ihres Bewegungsverhaltens und ihrer Essgewohnheiten, damit sie langfristig gesünder sind, sich wohler fühlen und länger leben? Dazu hat der Versorgungsforscher Professor Gerd Glaeske am SOCIUM zusammen mit der BKK24 ein interessantes Programm für den zweiten „Länger besser leben.“-Kongress „Motivation zur Prävention. Mehr Chancen für die Gesundheit“ zusammengestellt, der am 14. Mai 2019 stattfinden wird. Weil es nach wie vor je nach sozialem Status unterschiedliche Lebenserwartungen gibt, soll die angesprochene Motivation zu einer Verbesserung beitragen. Angesichts der Aktualität dieses Themas waren die 200 Plätze in der Akademie des Sports in Hannover schnell vergeben.

Der „Länger besser leben.“-Kongress ist Teil der Präventionsarbeit des „Länger besser leben.“-Instituts, das vom SOCIUM zusammen mit der BKK24 getragen wird.

Weitere Informationen: Länger besser leben.-Institut


Kontakt:
Prof. Dr. Gerd Glaeske
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58559
E-Mail: gglaeske@uni-bremen.de

Professor Heinz RothgangProfessor Heinz Rothgang
Stellungnahme von Heinz Rothgang für den Landtag von Schleswig-Holstein

Nachdem Hamburg es seinen Beamtinnen und Beamten ermöglich hat, eine pauschale Beihilfe für deren Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung zu erhalten, diskutieren weitere Länder die Einführung einer solchen Regel, darunter auch Schleswig-Holstein. Heinz Rothgang, Professor für Gesundheitsökonomie am SOCIUM, hat dazu für eine Expertenanhörung eine Stellungnahme verfasst.

Darin hebt Rothgang vier Aspekte besonders hervor: Eine solche Maßnahme vergrößert die Wahlmöglichkeit der Betroffenen. Sie stärkt ferner das Solidaritätsprinzip, weil es gesundheitlich bessere Risiken in die gesetzliche Krankversicherung zurückholt. Sie verringert darüber hinaus den Verwaltungsaufwand, da derzeit bei Beamten zwei Abrechnungen erstellt und bearbeitet werden müssen. Und sie spart langfristig Kosten für die öffentlichen Haushalte, weil die hohen Kosten im Alter dann voll von der Versicherung getragen werden.

Rothgang befürwortet daher den Gesetzesvorschlag, will ihn jedoch an zwei Bedingungen geknüpft sehen: Die Einführung muss auf Freiwilligkeit beruhen und die Entscheidung muss unwiderruflich sein, weil sonst in jungen Jahren die dann billigere Privatversicherung genutzt wird, um im Alter bei steigenden Kosten in die gesetzliche zu wechseln.


Kontakt:
Prof. Dr. Heinz Rothgang
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58557
E-Mail: rothgang@uni-bremen.de

Mit diesem Tätigkeitsbericht legt das SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik Rechenschaft über seine Arbeit im Zeitraum 2017 bis 2018 ab.

Download: 

Tätigkeitsbericht 2017/2018 (Best of: aus der Arbeit des SOCIUM)

Tätigkeitsbericht 2017/2018 (Dokumentation)

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales und Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und VerbraucherschutzHubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales und Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz
Aktuelle Gesetzesvorhaben und Lage der Sozialpolitikforschung Gegenstände des Werkstattgesprächs

Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, hat heute das SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik besucht. In Begleitung der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Eva Quante-Brandt diskutierte der Bundesminister mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des SOCIUM über die Lage der Sozialpolitikforschung, die Möglichkeiten einer verstärkten Weiterbildung auf dem Gebiet der Sozialpolitik und seine aktuellen gesetzgeberischen Vorhaben, so insbesondere die Einführung einer Grundrente. Senatorin Eva Quante-Brandt betonte: „Ich freue mich, dass Hubertus Heil zum Werkstattgespräch ins SOCUM gekommen ist, das zu Bremens hervorragenden Forschungseinrichtungen gehört. Die Sozialwissenschaften gehören in Bremen zu den Wissenschaftsschwerpunkten, vor allem die Sozialpolitik- und Ungleichheitsforschung. Hier werden die drängenden Fragen unserer Zeit gestellt: Wie entsteht Ungleichheit? Und wie lassen sich Erwerbsbiografien so gestalten, dass die Rente im Alter auskömmlich ist? Es geht um den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“

In der Diskussion wurde deutlich, dass niedrige Renten und wachsende Altersarmut ein drängendes Problem bilden, das die Legitimation der Gesetzlichen Rentenversicherung insgesamt in Frage stellt. Bundesminister Hubertus Heil führte aus, dass sein Ministerium mit dem Fördernetzwerk interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (FIS) einen ersten wichtigen Schritt zur Förderung der Sozialpolitikforschung getan habe. Weitere Vorhaben sollen folgen. „Als Arbeits- und Sozialminister bin ich auf Sozialpolitikforschung über den tagespolitischen Zeithorizont hinaus angewiesen, um Probleme frühzeitig zu erkennen und lösen zu können. Als Gesellschaft hilft uns die Sozialpolitikforschung in der Debatte um die Zukunft des Sozialstaats. Daher freue mich sehr, dass das SOCIUM hier wichtige Impulse setzt und sich im Fördernetzwerk interdisziplinäre Sozialpolitikforschung engagiert.“

Weitere Informationen:
Fördernetzwerk interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (FIS)


Kontakt:
Prof. Dr. Frank Nullmeier
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58576
E-Mail: frank.nullmeier@uni-bremen.de

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und SozialesHubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales
Werkstattgespräch mit dem Bundesminister für Arbeit und Soziales

Hoher Besuch für das SOCIUM am Nachmittag des 8. März 2019. Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil besucht Bremen und Bremerhaven und kommt zu einem Werkstattgespräch ins SOCIUM. Zusammen mit der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Bremen, Eva Quante-Brandt sowie Mitgliedern des Forschungsinstituts geht es dabei um aktuelle Fragen sozialer Ungleichheit sowie sinnvoller sozialpolitischer Antworten.

Das SOCIUM zeichnet sich als eines der wenigen bundesdeutschen interdisziplinär organisierten sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitute aus, die sowohl gesellschaftliche Ungleichheit als auch die wohlfahrtsstaatliche Seite ihrer Bekämpfung als wesentliche Fragen ihrer Forschung bearbeiten. Entsprechend dürfte es bei dem Gespräch auch um die jüngsten Reformvorschläge des Bundesministers zu einem Grundrentenmodell gehen.


Kontakt:
Prof. Dr. Frank Nullmeier
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58576
E-Mail: frank.nullmeier@uni-bremen.de