Vergleichende Politische Ökonomie
Die Arbeitsgruppe untersucht die politische Ökonomie insbesondere der OECD-Staaten. Dabei geht es darum, wie ökonomische Prozesse politisches Verhalten prägen und wie politische Entscheidungen auf die Wirtschaft zurückwirken. Als zentrales Bindeglied zwischen ökonomischen und politischen Prozessen untersuchen verschiedene Projekte der Arbeitsgruppe dabei die Staatsfinanzen in Form von Steuerpolitik und öffentlicher Verschuldung.Ein weiterer Fokus liegt auf ökonomischen, politischen Aspekten der Ungleichheit zwischen verschiedenen Regionen, insbesondere zwischen Stadt und Land. Dabei nimmt die Arbeitsgruppe insbesondere auch die historischen Quellen solcher Ungleichheiten in den Blick. Mithilfe vorwiegend quantitativer Methoden werden so historische und gegenwärtige Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen untersucht.
In historischen wie zeitgenössischen Untersuchungen werden in den Projekten der Arbeitsgruppe momentan folgende Themenbereiche analysiert:
- Die Effekte von Industrialisierung und Deindustrialisierung auf politisches Verhalten, insbesondere am Beispiel des Ruhrgebiets.
- Die Repräsentation der Interessen von Stadt und Land im politischen System der Bundesrepublik.
- Konflikte um Wissen als Treiber des Stadt-Land-Gegensatzes.
- Das Verhältnis von Staaten und ihren Kreditgebern.
- Zusammenhang zwischen Steuerpolitik und Wachstumsmodellen verschiedener Länder.
- Die politische Ökonomie des Klimawandels, mit einem besonderen Fokus auf Unternehmensinteressen











