Archiv 2018

Tagungen, Vorträge oder Workshops zur Diskussion und Entwicklung ungleichheitsbezogener und sozialpolitischer Forschung.

22.11.2018Vortrag

Recent Advances in Quantitative Text Analysis

Prof. Kenneth Benoit, PhD (London School of Economics and Political Science (LSE))
Veranstaltungsort:
Unicom-Gebäude
Raum: 7.3280
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Uhrzeit:
10:00 - 12:00 Uhr
Veranstalter/in:
Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS), Universität Bremen; SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik, Universität Bremen
Ansprechpartner/in:

Kenneth Benoit ist Professor für Quantitative Sozialforschungsmethoden und leitet das Department of Methodology an der London School of Economics and Politics Science, zudem ist er Professor in Teilzeit am Trinity College Dublin. Sein Beitrag zur Textanalyse in der Politikwissenschaft ist nicht zu unterschätzen: Seine Entwicklung computergestützter Abschätzung politischer Positionen in politischen Texten gehört nach wie vor zu den Eckpfeilern in der Literatur. Er entwickelte und pflegt das QUANTEDA-Paket zur Verwaltung und Analyse von Textdaten und ist damit prädestiniert, Einblicke in das weite Feld der quantitativen Textanalyse und zukünftiger Entwicklungen zu geben.

22.11.2018 - 23.11.2018Workshop

Einführung in die quantitative Textanalyse mit R

Stefan Müller, M.A. (Trinity College Dublin)
Veranstaltungsort:
Unicom-Gebäude
Raum: 9.3120
Mary-Somerville-Straße 9
28359 Bremen
Uhrzeit:
Do,: 14 - 17:30 Uhr; Fr.: 9 -17 Uhr
Btlg. Organisation:

Dieser Workshop mit Stefan Müller vom Trinity College Dublin bietet eine praktische Einführung in die Extraktion von Daten aus Texten und die Anwendung verschiedener Methoden zur Analyse dieser Daten. Zu den behandelten Themen gehören:

  • Vom Rohtext bis zum Korpus - wie man Textdaten sammelt und für die Analyse vorbereitet.
  • Klassifizierungstechniken - die ersten Schritte bei der Übersetzung von Texten in brauchbare Daten; überwachtes und unbeaufsichtigtes Lernen; Wörterbuchansätze und Themenmodellierung.
  • Skalierung - Überwachte und unbeaufsichtigte Techniken.
  • Ein Überblick über weiterführende Themen.


Die angewandten Elemente des Workshops bedienen sich der Programmiersprache R. Daher ist eine grundlegende Vertrautheit mit R Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs.

Registrierung: BIGSSS Fellows registrieren sich über CampusNet, SOCIUM- und SFB-1342-Mitglieder senden bitte eine kurze E-Mail an mlarsen@bigsss-bremen.de

Veranstaltungsort:
Unicom-Gebäude
Raum: 7.3280
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Uhrzeit:
9 - 12 Uhr
Ansprechpartner/in:
Btlg. Organisation:

As the programme of choice for many QTA scholars, the event series begins with a brief introduction/recap to R for text analysis on November 21, 2018. This short session with Holger Döring (SOCIUM) and Nico Blocker (SOCIUM) should refresh our memories about R, and provide an overview of the useful functions particularly for Text Analysis. Therefore, we recommend attending this session even if you are a seasoned R user.

Registration: Nils Düpont, E-Mail: duepont@uni-bremen.de

17.10.2018Vortrag

Can Obamacare Survive in the Age of Trump?

Prof. Daniel Béland (University of Saskatchewan)
Veranstaltungsort:
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Raum: 3.3380
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Uhrzeit:
15:30 Uhr

Veranstaltungsort:
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Raum: 3.3390
Mary-Somerville-Straße 5
28359 Bremen
Uhrzeit:
10:15 - 11:45 Uhr
Veranstalter/in:
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik, Universität Bremen; Sonderforschungsbereich "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik" (SFB 1342), Universität Bremen
Ansprechpartner/in:

"King Cotton" ist nicht nur eine mitreissende Erzählung der Geschichte der globalen Vermarktlichung und Industrialisierung von Baumwolle sowie eine alternative Erklärung für das Phänomen der Durchsetzung des globalen Kapitalismus, sondern das Buch offeriert Möglichkeiten, über den engeren Kreis des Themas hinaus weiterzudenken.
Einige diese Möglichkeiten mit Blick auf den "anderen Teil" des Kapitalismus, der (oft auch fehlenden oder unzureichenden) Sozialpolitik und des Wohlfahrtsstaates sollen in dieser Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden.

Download: Poster zum Vortrag

Veranstaltungsort:
Unicom
Raum: 3.3380
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Uhrzeit:
12:00 - 14:00 Uhr
Organisation:
Johannes Nostadt
Kooperation:
Semester:
SoSe 2018

Data mining, especially as applied to social science data, is a rapidly changing and emerging field.
Data mining (DM) is the name given to a variety of computer-intensive techniques for discovering structure and for analyzing patterns in data. Using those patterns, DM can create predictive models, or classify things, or identify  different groups or clusters of cases within data. Data mining uses machine learning and predictive analytics that are already widely used in technical areas and business and are starting to spread into social science and other areas  of research. This talk will give an introduction to machine learning techniques, its challenges, applications, and pitfalls closely related to social sciences.

27.04.2018 - 28.04.2018Workshop

Archivierung und Zugang zu qualitativen Forschungsdaten

SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik, Universität Bremen
Veranstaltungsort:
Gästehaus der Universität Bremen
Teerhof 58
28199 Bremen
Uhrzeit:
Freitag, 27. April: 13 - 18.45 Uhr; Samstag, 28. April 2018: 9 - 14.30 Uhr
Organisation:
Btlg. Organisation:

Am Freitag und Samstag, dem 27. und 28.04.2018 findet im Gästehaus der Universität ein interdisziplinärer Workshop zur Archivierung und Sekundärnutzung qualitativer Forschungsdaten aus der Sozialforschung, unter anderem mit internationaler Beteiligung, statt.

Erfahrungen mit dem Aufbau und der Nutzung professioneller Infrastrukturen und Forschungsdatenzentren sollen evaluiert, Herausforderungen und Spannungsfelder diskutiert und Anforderungen an Forschungsdatenzentren formuliert werden.

Der interdisziplinäre Workshop wird organisiert vom SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik an der Universität Bremen im Zusammenarbeit mit dem Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD). U.a. wird auch das am SOCIUM angesiedelte DFG-Infrastrukturprojekt QUALISERVICE - Datenservicezentrum für qualitative Interviewdaten vertreten sein.

Weitere Informationen:
Qualiservice - Datenservicezentrum für qualitative Interviewdaten an der Universität Bremen

Download: Programm des Workshop "Archivierung und Zugang zu qualitativen Forschungsdaten"

26.04.2018Tagung

Prävention stärken! - Die 4. Säule als wichtiger Baustein für unser Gesundheitssystem

Länger besser leben.-Institut, Universität Bremen
Veranstaltungsort:
HDI-Arena Hannover
Robert-Enke-Straße 3
30169 Hannover
Uhrzeit:
10:30 - 15:30 Uhr
Wiss. Leitung:
Organisation:
Cornelia Trittin, M.A.
Kooperation:

Drei große Trends bestimmen die Entwicklung der Gesundheit in der Bevölkerung reicher Industrieländer. Neben einer steigenden Lebenserwartung ist die Dominanz chronischer, oft aber vermeidbarer Krankheiten unübersehbar. Unübersehbar ist aber auch, dass die Chancen für ein gesundes und langes Leben ungleich verteilt sind, die Lebenserwartung sinkt mit niedrigem Bildungsstand und Sozialstatus. In diesem Zusammenhang kann Prävention zu einer bestimmenden und bedeutenden Variablen moderner Gesundheitssicherung auf medizinischer, politischer und ökonomischer Ebene werden.

Die Nutzung präventiver und gesundheitsfördernder Maßnahmen kann

  • die Ungleichheit von Gesundheitschancen reduzieren,
  • die Krankheitshäufigkeit in unserer Gesellschaft verringern,
  • die Dauer von Morbidität in unserer Gesellschaft längeren Lebens verkürzen ("compression of morbidity")
  • und sich damit auf Dauer auch kostendämpfend auf das Gesundheitssystem auswirken.


Dieses gesundheitspolitische und gesundheitsökonomische Potenzial von Prävention wird derzeit trotz des bereits im Juli 2015 in Kraft getretenen Präventionsgesetzes noch zu wenig genutzt - die 4. Säule in unserem Gesundheitssystem neben der Behandlung, der Rehabilitation und der Pflege muss weiter gestärkt werden. Mit dem Präventionskongress des "Länger besser leben."-Instituts, einer Kooperation der Universität Bremen und der BKK24 zur Förderung von Prävention und Gesundheit, wollen wir dazu einen Beitrag leisten. Unser Anliegen ist es, das erkennbare Präventionspotenzial mit dem übergeordneten Public-Health-Aspekt zu verbinden. In diesem Kontext geht es auch um die Evaluation bisheriger präventiver Maßnahmen, um die Entwicklung neuer Konzepte und um einen verbesserten Ergebnistransfer in die Öffentlichkeit. Dies ist letztlich auch das Ziel der Kooperation des "Länger besser leben."-Instituts und der BKK24, die vor allem auf regionaler Ebene ihre Präventionsaktivitäten anbietet.

Bei der Veranstaltung werden Aspekte im Rahmen obiger Trends und Perspektiven thematisiert, vorrangig mit Blick auf bereits erreichte Ergebnisse von Präventionsmaßnahmen, z.B. bei der Behandlung von Diabetes und Adipositas. Zudem geht es um die Strategie, zukünftig die Versorgung von Patient*innen mit präventiv wirkenden Aktivitäten zu verbinden, die entweder ihre Wirksamkeit bereits gezeigt haben oder zumindest vielversprechend sind. Zur Umsetzung dieses Vorgehens ist auch die Kooperation mit Ärzt*innen, Apotheker*innen und Angehörig*innen anderer Gesundheitsberufe unerlässlich.

Die Diskussion über die genannten Aspekte soll auf dem „Länger besser Leben.“-Kongress im Mittelpunkt stehen.

Download: 
Programm und Einladung
Pressemitteilung und Pressemappe
zum "Länger besser leben."-Kongress der Universität Bremen und der BKK24 am 26. April 2018

Weitere Informationen:
"Länger besser leben."-Institut

Veranstaltungsort:
SOCIUM, Unicom, Haus Turin
Raum: 3.4110
Mary-Somerville-Str. 5
28359 Bremen
Uhrzeit:
9:30 - 12:30 Uhr
Semester:
SoSe 2018

Dieser Workshop wird verschiedene Karrierewege in den Sozialwissenschaften darstellen mit einem besonderen Fokus auf Frauen in der Wissenschaft. Dazu werden die folgenden Fragen diskutiert:

  • Wo stehen Frauen in der Arbeitswelt heute und wo sind sie noch unterrepräsentiert?
  • Wie sieht eine wissenschaftliche Karriere aus?
  • Welche Herausforderungen und Chancen sind besonders wichtig für Frauen in der Arbeitswelt und bei der Karriereplanung?


Die Teilnehmerinnen werden auch die Möglichkeit haben, über ihre eigenen Ziele, Interessen und Pläne zu sprechen und viele Fragen zu stellen. Wir werden auch über die verschieden Sozialwissenschaften (Psychologie, Soziologie, Politikwissenschaft usw.) sprechen und versuchen diese anhand konkreter experimenteller Beispiele und Recherche zu verstehen.

23.04.2018Vortrag

Long-Term Care in the US: Lessons to be learned

Ali Hamandi (Harvard University)
Veranstaltungsort:
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Raum: 3.4110
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Uhrzeit:
12:00 - 13:00 Uhr
Ansprechpartner/in:

Ali Hamandi, MSc is focusing his dissertation on the politics and economics of aging. As a Trudeau Foundation Scholar, his research considers issues related to the financing, organization and delivery of long-term care services and supports in the US and other OECD states. Prior to starting his PhD, Ali worked with various multilateral organizations, namely the World Health Organization. As a Master’s student at the Harvard School of Public Health, Ali consulted for the World Bank on health insurance reform. He also helped assess the economic burden of chronic diseases at the headquarters of the Organization for Economic Co-operation and Development (OECD) in Paris and the Economist Intelligence Unit in London. As a doctoral student, Ali broadened his experience by working on business strategy in the health sector for SHI Consulting, Microsoft Corporation, and Morneau Shepell. Most recently, he served as a policy adviser to now Minister of Finance of Canada, Bill Morneau during Prime Minister Justin Trudeau’s 2016 election campaign. He is also a regular contributor to the Toronto Star, Montreal Gazette, the Hill Times, and other Canadian news outlets on mainly political subjects.

If you have any questions about this event, please contact Dr. Lorraine Frisina Doetter.
As space is limited, we ask that you kindly RSVP in advance at: Jkanbach@uni-bremen.de