Archiv 2018

Tagungen, Vorträge oder Workshops zur Diskussion und Entwicklung ungleichheitsbezogener und sozialpolitischer Forschung.

Veranstaltungsort:
Unicom
Raum: 3.3380
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Uhrzeit:
12:00 - 14:00 Uhr
Organisation:
Kooperation:
Semester:
SoSe 2018

Data mining, especially as applied to social science data, is a rapidly changing and emerging field.
Data mining (DM) is the name given to a variety of computer-intensive techniques for discovering structure and for analyzing patterns in data. Using those patterns, DM can create predictive models, or classify things, or identify  different groups or clusters of cases within data. Data mining uses machine learning and predictive analytics that are already widely used in technical areas and business and are starting to spread into social science and other areas  of research. This talk will give an introduction to machine learning techniques, its challenges, applications, and pitfalls closely related to social sciences.

Veranstaltungsort:
Gästehaus der Universität Bremen
Teerhof 58
28199 Bremen
Uhrzeit:
Freitag, 27. April: 13 - 18.45 Uhr; Samstag, 28. April 2018: 9 - 14.30 Uhr
Organisation:
Btlg. Organisation:

Am Freitag und Samstag, dem 27. und 28.04.2018 findet im Gästehaus der Universität ein interdisziplinärer Workshop zur Archivierung und Sekundärnutzung qualitativer Forschungsdaten aus der Sozialforschung, unter anderem mit internationaler Beteiligung, statt.

Erfahrungen mit dem Aufbau und der Nutzung professioneller Infrastrukturen und Forschungsdatenzentren sollen evaluiert, Herausforderungen und Spannungsfelder diskutiert und Anforderungen an Forschungsdatenzentren formuliert werden.

Der interdisziplinäre Workshop wird organisiert vom SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik an der Universität Bremen im Zusammenarbeit mit dem Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD). U.a. wird auch das am SOCIUM angesiedelte DFG-Infrastrukturprojekt QUALISERVICE - Datenservicezentrum für qualitative Interviewdaten vertreten sein.

Weitere Informationen:
Anmeldung zum Workshop
Qualiservice - Datenservicezentrum für qualitative Interviewdaten an der Universität Bremen

Download: Programm des Workshop "Archivierung und Zugang zu qualitativen Forschungsdaten"

26.04.2018Tagung

Prävention stärken! - Die 4. Säule als wichtiger Baustein für unser Gesundheitssystem

Länger besser leben.-Institut, Universität Bremen
Veranstaltungsort:
HDI-Arena Hannover
Robert-Enke-Straße 3
30169 Hannover
Uhrzeit:
10:30 - 15:30 Uhr
Wiss. Leitung:
Organisation:
Kooperation:

Drei große Trends bestimmen die Entwicklung der Gesundheit in der Bevölkerung reicher Industrieländer. Neben einer steigenden Lebenserwartung ist die Dominanz chronischer, oft aber vermeidbarer Krankheiten unübersehbar. Unübersehbar ist aber auch, dass die Chancen für ein gesundes und langes Leben ungleich verteilt sind, die Lebenserwartung sinkt mit niedrigem Bildungsstand und Sozialstatus. In diesem Zusammenhang kann Prävention zu einer bestimmenden und bedeutenden Variablen moderner Gesundheitssicherung auf medizinischer, politischer und ökonomischer Ebene werden.

Die Nutzung präventiver und gesundheitsfördernder Maßnahmen kann

  • die Ungleichheit von Gesundheitschancen reduzieren,
  • die Krankheitshäufigkeit in unserer Gesellschaft verringern,
  • die Dauer von Morbidität in unserer Gesellschaft längeren Lebens verkürzen ("compression of morbidity")
  • und sich damit auf Dauer auch kostendämpfend auf das Gesundheitssystem auswirken.


Dieses gesundheitspolitische und gesundheitsökonomische Potenzial von Prävention wird derzeit trotz des bereits im Juli 2015 in Kraft getretenen Präventionsgesetzes noch zu wenig genutzt - die 4. Säule in unserem Gesundheitssystem neben der Behandlung, der Rehabilitation und der Pflege muss weiter gestärkt werden. Mit dem Präventionskongress des "Länger besser leben."-Instituts, einer Kooperation der Universität Bremen und der BKK24 zur Förderung von Prävention und Gesundheit, wollen wir dazu einen Beitrag leisten. Unser Anliegen ist es, das erkennbare Präventionspotenzial mit dem übergeordneten Public-Health-Aspekt zu verbinden. In diesem Kontext geht es auch um die Evaluation bisheriger präventiver Maßnahmen, um die Entwicklung neuer Konzepte und um einen verbesserten Ergebnistransfer in die Öffentlichkeit. Dies ist letztlich auch das Ziel der Kooperation des "Länger besser leben."-Instituts und der BKK24, die vor allem auf regionaler Ebene ihre Präventionsaktivitäten anbietet.

Bei der Veranstaltung werden Aspekte im Rahmen obiger Trends und Perspektiven thematisiert, vorrangig mit Blick auf bereits erreichte Ergebnisse von Präventionsmaßnahmen, z.B. bei der Behandlung von Diabetes und Adipositas. Zudem geht es um die Strategie, zukünftig die Versorgung von Patient*innen mit präventiv wirkenden Aktivitäten zu verbinden, die entweder ihre Wirksamkeit bereits gezeigt haben oder zumindest vielversprechend sind. Zur Umsetzung dieses Vorgehens ist auch die Kooperation mit Ärzt*innen, Apotheker*innen und Angehörig*innen anderer Gesundheitsberufe unerlässlich.

Die Diskussion über die genannten Aspekte soll auf dem „Länger besser Leben.“-Kongress im Mittelpunkt stehen.

Download: 
Programm, Einladung und Anmeldung
Pressemitteilung und Pressemappe
zum "Länger besser leben."-Kongress der Universität Bremen und der BKK24 am 26. April 2018

Weitere Informationen:
"Länger besser leben."-Institut

Veranstaltungsort:
SOCIUM, Unicom, Haus Turin
Raum: 3.4110
Mary-Somerville-Str. 5
28359 Bremen
Uhrzeit:
9:30 - 12:30 Uhr
Semester:
SoSe 2018

Dieser Workshop wird verschiedene Karrierewege in den Sozialwissenschaften darstellen mit einem besonderen Fokus auf Frauen in der Wissenschaft. Dazu werden die folgenden Fragen diskutiert:

  • Wo stehen Frauen in der Arbeitswelt heute und wo sind sie noch unterrepräsentiert?
  • Wie sieht eine wissenschaftliche Karriere aus?
  • Welche Herausforderungen und Chancen sind besonders wichtig für Frauen in der Arbeitswelt und bei der Karriereplanung?


Die Teilnehmerinnen werden auch die Möglichkeit haben, über ihre eigenen Ziele, Interessen und Pläne zu sprechen und viele Fragen zu stellen. Wir werden auch über die verschieden Sozialwissenschaften (Psychologie, Soziologie, Politikwissenschaft usw.) sprechen und versuchen diese anhand konkreter experimenteller Beispiele und Recherche zu verstehen.

23.04.2018Vortrag

Long-Term Care in the US: Lessons to be learned

Ali Hamandi (Harvard University)
Veranstaltungsort:
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Raum: 3.4110
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Uhrzeit:
12:00 - 13:00 Uhr
Ansprechpartner/in:

Ali Hamandi, MSc is focusing his dissertation on the politics and economics of aging. As a Trudeau Foundation Scholar, his research considers issues related to the financing, organization and delivery of long-term care services and supports in the US and other OECD states. Prior to starting his PhD, Ali worked with various multilateral organizations, namely the World Health Organization. As a Master’s student at the Harvard School of Public Health, Ali consulted for the World Bank on health insurance reform. He also helped assess the economic burden of chronic diseases at the headquarters of the Organization for Economic Co-operation and Development (OECD) in Paris and the Economist Intelligence Unit in London. As a doctoral student, Ali broadened his experience by working on business strategy in the health sector for SHI Consulting, Microsoft Corporation, and Morneau Shepell. Most recently, he served as a policy adviser to now Minister of Finance of Canada, Bill Morneau during Prime Minister Justin Trudeau’s 2016 election campaign. He is also a regular contributor to the Toronto Star, Montreal Gazette, the Hill Times, and other Canadian news outlets on mainly political subjects.

If you have any questions about this event, please contact Dr. Lorraine Frisina Doetter.
As space is limited, we ask that you kindly RSVP in advance at: Jkanbach@uni-bremen.de

05.04.2018 - 06.04.2018Workshop

Possibilities in Computational Social Science. Automated web data collection for the social sciences using R

Dr. Dominic Nyhuis (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt)
Veranstaltungsort:
Unicom
Raum: 7.3280
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Uhrzeit:
10:00 - 16:30 Uhr
Organisation:
Kooperation:
Semester:
SoSe 2018

The vast availability of data on the web is fundamentally changing the research practices in the social sciences. By mastering the tools needed for automated web data collection, a single researcher can construct a data set that would have required tremendous efforts and expenses not too long ago. The course is intended to provide an applied overview of the skills required for automatically collecting data from the web. It will give a cursory introduction  to some of the most important skills and techniques. In particular, the workshop will provide an introduction to the basic structure of HTML to enable an understanding of the underlying architectures and mechanics of websites. XPath will be introduced as a syntax to address specific elements of websites and a tool to extract them as needed. Regular expressions are covered which allow further processing textual data gathered from the web. Finally, client-server  interactions in the HTTP protocol and the structure of URLs are discussed to understand web interactions in practice.  The applied elements of the workshop will make use of the programming language R.
*Therefore, a basic familiarity with R is a prerequisite for attending the course.*

Veranstaltungsort:
Hauptsitz Union Investment
Weißfrauenstraße 7
60311 Frankfurt am Main
Uhrzeit:
15. Februar 2018: 13.00 - 19.30 Uhr; 16. Februar 2018: 09.00 - 13.15 Uhr
Organisation:
Btlg. Organisation:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Download: Programm des Workshops

Infolge der zunehmenden Komplexität auf den Finanzmärkten und damit einhergehender Risiken und Krisen sind Maßnahmen zum Schutz von Privat- und Kleinanlegern wichtiger denn je. Es fehlt jedoch nach wie vor an fundiertem Wissen über deren Situation auf dem Finanzmarkt, das eine Voraussetzung für effektive anlegerschutzorientierte Maßnahmen darstellt. Um diesem Defizit zu begegnen, müssen unterschiedliche Aspekte in den Blick genommen werden: Welche Gründe und Motive liegen der Entscheidung von Anlegern zugrunde, Geld am Finanzmarkt zu investieren? Wie eignen sie sich finanzielle Kompetenzen an? Welchen Einfluss haben sozioökonomische und -kulturelle Faktoren auf ihr Entscheidungs-verhalten? Wie gestaltet sich die Interaktion zwischen Anlegern und Beratenden? Mit welchen strukturellen Herausforderungen und Hürden sind sie auf dem Finanzmarkt konfrontiert? Und welcher Maßnahmen bedarf es zur Verbesserung des Anlegerschutzes und Förderung der „Aktienkultur“ in Deutschland? Fragen dieser Art stehen im Mittelpunkt des Workshops Privatanleger auf dem Finanzmarkt, auf dem Praktiker und Wissenschaftler die Situation von Privat- und Kleinanlegern und die damit verbundenen Rahmenbedingungen erörtern. Ziel des Workshops ist es, zentrale Problembereiche zu identifizieren und dafür Lösungsansätze zu erarbeiten. 

09.02.2018Konferenz

Parteienwettbewerb in der Demokratie

Norddeutsches Kolloquium Sozialwissenschaften
Veranstaltungsort:
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Raum: 3.3380
Mary-Somerville-Straße 5
28359 Bremen
Uhrzeit:
10:00 - 16:30 Uhr
Organisation:
Prof. Dr. Valentin Schröder; Prof. Dr. Markus Tepe (Zentrum für Methoden der Sozialwissenschaften, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)
Semester:
WiSe 2017/18

Das Norddeutsche Kolloquium Sozialwissenschaften lädt ein zu seiner 1. Tagung zum Thema "Parteienwettbewerb in der Demokratie".

Es werden aktuelle Forschungsarbeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am SOCIUM, an der BIGSSS und an der Universität Oldenburg präsentiert und diskutiert.

Download: Tagungs-Programm

Veranstaltungsort:
Universität Bremen GW2
Raum: B3009/B3010
Bibliothekstr. 1
28359 Bremen
Uhrzeit:
08.02.2018: 13:00 - 18:20 Uhr; 09.02.2018: 09:30 - 13:00 Uhr
Organisation:
Dr. Frank Meier; Dr. Thorsten Peetz

Praktiken des Bewertens sind allgegenwärtig: Schülerinnen werden benotet, Universitäten gerankt, Preise festgelegt, Opernaufführungen kritisiert, Rechenschaftsberichte angefertigt, Gütesiegel vergeben, um nur einige Beispiele zu nennen. Organisationen sind dabei in vielfältiger Weise in das Bewertungsgeschehen einbezogen: Sie geben den sozialen Rahmen ab, in dem Bewertungen vollzogen werden, produzieren und kommunizieren Bewertungen und werden schließlich auch selbst regelmäßig bewertet, evaluiert, geratet und gerankt.

Die Sektionstagung zum Thema "Organisation und Bewertung" soll die Gelegenheit bieten, Phänomene der Bewertung in, von und durch Organisationen der verschiedensten sozialen Felder vergleichend in den Blick zu nehmen.  

Download:
Programm der Tagung
Call for Papers

Veranstaltungsort:
Haus der Wissenschaft
Raum: Olbers-Saal
Sandstraße 4/5
28195 Bremen
Uhrzeit:
9 - 17 Uhr
Wiss. Leitung:
Ansprechpartner/in:
Organisation:

9:00 - 9:15 Uhr
Begrüßung

9:15 - 10:30 Uhr
Karin Gottschall/Heinz Rothgang
Die Wirkung von Politik auf Lebenschancen und Lebensführung: das Beispiel Langzeitpflege
Kommentare von Anna Amelina und Giovanni Lamura

10:30 - 10:45 Uhr
Kaffeepause

10:45 - 12:00 Uhr
Sonja Drobnič/Johannes Huinink
Die Wirkung von Politik auf Lebenschancen und Lebensführung: Familie und Familienpolitik
Kommentare von Irene Gerlach und Gerda Neyer

12:00 - 13:00 Uhr
Mittagspause (Selbstverpflegung in der Stadt)

13:00 - 13:45 Uhr
Frank Nullmeier
Digitalisierung - ein neues Forschungsfeld für das SOCIUM?

13:45 - 15:00 Uhr
Uwe Schimank/Olaf Groh-Samberg
BMBF-Antrag für ein Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt

15:00 - 15:15 Uhr
Kaffeepause

15:15 - 17:00 Uhr
SOCIUM-Mitgliederversammlung und anschließend (ca. 15:45 Uhr) SOCIUM-Vorstandssitzung

Download: Programm der SOCIUM-Jahreskonferenz