Politische Ökonomie des Wohlfahrtsstaates

In der Abteilung wird die politische Ökonomie des Wohlfahrtsstaates aus vornehmlich politikwissenschaftlicher Perspektive analysiert.

Forschung

Die Abteilung besteht aus drei Arbeitsgruppen. Gemeinsam ist ihnen eine strikt komparatistische Ausrichtung der Forschung, ein Interesse an der historischen Entwicklung des Wohlfahrtsstaates und die Nutzung eines breiten Methodenportfolios.

  • Vergleichende Politische Ökonomie
    Die Arbeitsgruppe untersucht die politische Ökonomie des Wohlfahrtsstaates insbesondere der OECD-Staaten. Dabei geht es um die Analyse des wohlfahrtsstaatlichen Institutionengefüges unter den Bedingungen sich wandelnder politischer Systeme und ökonomischer Problemlagen seit dem Beginn der Industrialisierung.
    Leitung: Prof. Dr. Philip Manow

  • Globale und Historische Wohlfahrtsstaatsforschung
    Die Arbeitsgruppe untersucht die politisch-institutionellen und sozio-ökonomischen Bestimmungsfaktoren der Entstehung, des Aus- und Umbaus und der strukturellen Ausgestaltung des Wohlfahrtsstaates.
    Leitung: Prof. Dr. Herbert Obinger

  • Globale Sozialpolitik
    In der Arbeitsgruppe werden international vergleichend die Bestimmungsfaktoren und Auswirkungen verschiedener Konfigurationen staatlicher Sozialpolitik in globaler Perspektive untersucht.
    Leitung: Prof. Dr. Carina Schmitt

Lehre

In der Ausbildung vertreten die Mitglieder der Abteilung das Arbeitsgebiet in der Lehre und in den Gremien folgender Studiengänge:

  • Politikwissenschaft (Bachelor; Master Politikwissenschaft; Master Komplexes Entscheiden)

  • Sozialpolitik (Master)

  • Doktorandenausbildung in der BIGSSS (z.B. Doctoral Colloqium Welfare State).

Im Masterstudiengang Sozialpolitik bieten Mitglieder der Abteilung insbesondere Veranstaltungen zu folgenden Themen an: Vergleichende Sozialpolitik; europäische Sozialpolitik und Internationale Sozialpolitik; Methoden der Sozialpolitikforschung.