Veranstaltungen

Das SOCIUM veranstaltet in jedem Semester eine Jour Fixe Reihe, in der aktuelle Ergebnisse der Ungleichheits- und Sozialpolitikforschung zur Diskussion gestellt und aktuelle Entwicklungen erörtert werden.

Spezifisch auf gesundheitspolitische Themen ist das Gesundheitspolitische Kolloquium ausgerichtet, das ebenfalls regelmäßig in jedem Semester veranstaltet wird.

Um die Methodenkompetenzen zu stärken und den interdisziplinären Dialog anzuregen, bietet die Brückenprofessur des Wissenschaftsschwerpunkts Sozialwissenschaften Lectures, Methodenworkshops und -schulungen, durchgeführt von international führenden Expertinnen und Experten an.

Mit Tagungen, Vorträgen, Workshops sowie weiteren Veranstaltungen bietet das SOCIUM Foren zur Diskussion und Entwicklung ungleichheitsbezogener und sozialpolitischer Forschung.

Veranstaltungsort:
Haus der Wissenschaft
Raum: Olbers-Saal
Sandstraße 4/5
28195 Bremen
Uhrzeit:
18:00 - 20:00 Uhr
Veranstalter/in:
Veranstaltungsreihe:
Gesundheitspolitisches Kolloquium
Semester:
SoSe 2026

Die Reformen der Finanzierung von Kranken- und Pflegeversicherung zählen zu den drängendsten Aufgaben der laufenden Legislaturperiode. Knapp einen Monat nachdem die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzte „FinanzKommission Gesundheit“ ihren ersten Bericht vorgelegt hat, einigte sich die Bundesregierung auf eine Reform. Parallel dazu wird an einer Reform zur Finanzierung der Pflege gearbeitet, ein Gesetzentwurf soll ebenfalls noch im Laufe des Frühjahrs vorgelegt werden.

Im Gesundheitspolitischen Kolloquium werfen wir Schlaglichter auf diese aktuellen Entwicklungen und Vorschläge, ihre Auswirkungen auf die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und sozialen Pflegeversicherung (SPV), aber auch auf Leistungsempfänger:innen sowie Arbeitnehmer:innen. Neben zwei Eingangsvorträgen sollen auch kurze Statements aus Politik, Praxis sowie von Betroffenen in die Diskussion einbezogen werden.

Eingangsvorträge: 

  • Prof. Dr. Heinz Rothgang (Socium Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik, Universität Bremen): Die aktuellen Reformvorschläge zur Finanzierung der GKV und SPV – ein Überblick
  • Dr. Jennie Auffenberg (Arbeitnehmerkammer Bremen): Kritische Einordnung aus Sicht der Beschäftigten

Im Anschluss an die Diskussion laden wir zu weiterem Austausch bei einem Imbiss und Getränken ein. 

Datum: 17.06.2026, 18:00 Uhr

Ort: Olbers-Saal, Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen

Wir bitten um Anmeldung unter: eveeno.com/anmeldung-gpk 

Der Eintritt ist frei. 

Weitere Informationen:
Gesundheitspolitisches-kolloquium/
 und
Arbeitnehmerkammer.de/veranstaltungen

Kontakt: gpk.socium@uni-bremen.de 

18.06.2026 - 18.06.2026Vortrag mit Diskussion

Armut als Prüfstein für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Christopher Wimmer
Veranstaltungsort:
Haus der Wissenschaft
Raum: Kleiner Saal
Sandstraße 4/5
28195 Bremen
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter/in:
Veranstaltungsreihe:
Vortrag mit Diskussion
Semester:
SoSe 2026

Kooperationsveranstaltung der Arbeitnehmerkammer Bremen, des Deutschen Instituts für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung und des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Programm
18:00 Uhr Begrüßung durch Olaf Groh-Samberg (Direktor des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Gründungsmitglied des Deutschen Instituts für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung, Universität Bremen)

18:15 Uhr Vortrag von Christopher Wimmer (Autor und Soziologe, Berlin)
Im Mittelpunkt des Abends stehen zwei Bücher, die Armut und Marginalisierung nicht als individuelles Scheitern, sondern als Ausdruck sozialer Verhältnisse begreifen. In „Die Marginalisierten“ und „Leben ganz unten“ untersucht Christopher Wimmer, wie Menschen in soziale Randlagen geraten und wie sich diese Lage in ihrem Alltag, in ihren sozialen Beziehungen und in ihrem politischen und kulturellen Ausschluss fortsetzt. In dem in den Büchern Gespräche mit Betroffenen mit einer Analyse von Bürgergeld, Sozialkürzungen, Wohnungsnot, prekärer Arbeit und den Folgen von Vereinzelung verschränkt werden, bieten sie sowohl soziologische Analyse als auch lebensweltliche Einblicke in das „Leben ganz unten“. Dabei sind Armut und Marginalisierung keine Randthemen, sondern Prüfsteine für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Abend soll daher auch dazu genutzt werden, um über Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu diskutieren. Gerade dort, wo Menschen aus Teilhabe herausfallen, zeigt sich, wie belastbar oder lückenhaft der gesellschaftliche Zusammenhalt tatsächlich ist.

18:50 Uhr Diskussion mit dem Autor moderiert durch Thomas Schwarzer (Arbeitnehmerkammer Bremen)


Veranstalter

Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), vertreten durch den FGZ Standort Bremen am SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen.

Deutsches Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS), vertreten durch das Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen und das SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen.

Arbeitnehmerkammer Bremen, Körperschaft öffentlichen Rechts, gesetzliche Interessenvertretung für rund 400.000 Beschäftigte in Bremen und Bremerhaven.

Veranstaltungsort
Kleiner Saal, Haus der Wissenschaft, Sandstr. 4/5, 28195 Bremen

Kontakt
Jean-Yves Gerlitz, FGZ, jean-yves.gerlitz@fgz-risc.de
Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ)

Caroline Warfelmann, DIFIS, caroline.warfelmann@difis.org
Deutsches Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS)

Sonstige Hinweise
Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entstehen keinerlei Kosten.

Foto-, Film- und Tonaufnahmen
Im Rahmen der Veranstaltung können Foto-, Film- und Tonaufnahmen erstellt werden (z.B. Screenshots), die ggf. zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit und zur Dokumentation der Veranstaltung genutzt werden. Hierzu können die Aufnahmen sowohl im Internet als auch in den sozialen Medien veröffentlicht werden. Im Fall einer Aufnahme im Rahmen einer Online-Veranstaltung weisen wir aktiv darauf hin – wenn Sie damit nicht einverstanden sind, haben Sie die Möglichkeit, Ihr Video auszuschalten, ein Pseudonym als Namen zu wählen sowie die Chatfunktion für Fragen zu nutzen.

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