Postdoc (w/m/d) A316/21 (Small/Hollstein)

An der Universität Bremen, im SOCIUM in der Arbeitsgruppe des U Bremen Exzellenz-Chairs Prof. Dr. Mario Small und Prof. Dr. Betina Hollstein ist zum 1. April 2022 beginnend und befristet bis 31. März 2024 die folgende Stelle, unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe, zu besetzen: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (Postdoc), Computational Social Sciences (100% der vollen Wochenarbeitszeit, Entgeltgruppe 13 TV-L).

An der Universität Bremen, im SOCIUM in der Arbeitsgruppe des U Bremen Exzellenz-Chairs Prof. Dr. Mario Small und Prof. Dr. Betina Hollstein ist zum 1. April 2022 beginnend und befristet bis 31. März 2024 die folgende Stelle, unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe, zu besetzen:

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (Postdoc), Computational Social Sciences

(100% der vollen Wochenarbeitszeit, Entgeltgruppe 13 TV-L).

Als mittelgroße Universität mit 320 Professuren und rund 19.500 Studierenden und einem Vollspektrum wissenschaftlicher Disziplinen gehört die Universität Bremen zu den führenden Forschungsuniversitäten und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Region. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein Kernelement der Bremer Forschungsstrategie.

Das Programm Universität Bremen Excellence Chair ist eine neue Initiative der Universität Bremen, die es international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglicht, eine eigene, international exzellent vernetzte Arbeitsgruppe an der Universität Bremen aufzubauen. Die Arbeitsgruppe von Mario L. Small beschäftigt sich mit "Large-Scale Data and Field Research in the Study of Social Networks".

Hintergrundinformation zum Projekt: Ein großes Versprechen von Big data-Analysen ist es die Bedingungen von Netzwerkbildungen, -funktionsweisen und Effekten von Netzwerkstrukturen auf menschliches Verhalten mit ganz anderen Mitteln und in viel größeren Maßstab aufklären zu können als es bisher möglich war. Zunehmend werden jedoch die Begrenzungen dieser Ansätze deutlich. Hier setzt das Projekt an. Es wird untersucht, inwieweit die sozialwissenschaftliche Feldforschung (Interview- und Umfrageforschung) dazu beitragen kann, die Limitationen von Big data und Computational Social Science-Analyse zu adressieren und zu überwinden, insbesondere im Bereich von mobilitätsbasierten sozialen Netzwerken. Untersucht werden unter anderem Fragen der „boundary specification“, der Ortsspezifik von Interaktionen, „algorithmic confounding“ und „misinterpretation of meaning“ und auf welche Weise Interviews und Surveydaten mit Blick auf big data Mobilitätsdaten dazu beitragen können, unser Verständnis von mobilitätsbasierten sozialen Netzwerken und sozialer Ungleichheit zu verbessern.

Der Aufgabenbereich des/der wissenschaftlichen Mitarbeiters/Mitarbeiterin umfasst die Mitwirkung bei der Planung und Durchführung der Forschungen der Arbeitsgruppe “Large-Scale Data and Field Research in the Study of Social Networks” und Mitwirkung bei der Publikation der Forschungsergebnisse.

Anforderungen:

  • Expertise in der Mobilitätsforschung oder Stadtsoziologie und dem Management geocodierter Datensätze, Erfahrung oder nachgewiesene Vertrautheit mit der Forschung zu sozialen Netzwerken und eine abgeschlossene Promotion in (Stadt-)Soziologie, Humangeographie, oder einer verwandten Sozialwissenschaft.
  • Eigeninitiative, selbständiger, effizienter und produktiver Arbeitsstil, Teamfähigkeit und Commitment zu erstklassiger sozialwissenschaftlicher Forschung. 
  • Ausgezeichnete Englischkenntnisse (inklusive nachgewiesener “academic writing skills”); Deutschkenntnisse sind vorteilhaft, aber nicht erforderlich.
  • Erfahrungen mit der Zusammenarbeit in internationalen Projekten, der Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen, der Entwicklung von Forschungsanträgen, vorzugsweise nachgewiesen durch entsprechende Beschäftigungsverhältnisse, Forschungsstipendien oder längere Forschungsaufenthalte an internationalen Forschungsinstitutionen in den letzten fünf Jahren sind erwünscht, aber nicht erforderlich.
  • Starkes Interesse an der Entwicklung von Forschungskooperationen. Erfahrungen an anderen nationalen / internationalen Forschungseinrichtungen sind willkommen.

 

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 23. Januar 2022 unter Angabe der Kennziffer A316/21 per e-mail an socium-bewerbungen@uni-bremen.de.

Bitte beachten Sie, dass die Bewerbungsunterlagen in englischer Sprache eingereicht werden müssen und dass wir nur Bewerbungen berücksichtigen können, die alle erforderlichen Dokumente (möglichst als eine PDF-Datei) enthalten: CV incl. Schriftenverzeichnis, Zeugnis­kopien, ein exemplarisches Kapitel der Dissertation oder ein anderer wissenschaftlicher Beitrag und ein Anschreiben, aus dem Ihre Qualifikationen, Ihre Interessen und die Motivation für Ihre Bewerbung hervorgehen. Das Anschreiben sollte darüber hinaus Informationen darüber enthalten, mit welchem/welchen Datenset(s) Sie bereits gearbeitet haben.

Das Auswahlverfahren beginnt am 24. Januar 2022. Bewerbungen und Anfragen unter der Referenznummer 316/21 werden entgegengenommen bis über die Besetzung entschieden ist.

Die Universität Bremen beabsichtigt, den Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich zu erhöhen und fordert deshalb Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund werden begrüßt. Internationale Bewerbungen sind ausdrücklich erwünscht.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Universität die Voraussetzungen für familienfreundliche Arbeitsbedingungen geschaffen hat.

Rückfragen richten Sie bitte an Prof. Mario L. Small, PhD (mario_small@harvard.edu) oder Prof. Dr. Betina Hollstein (betina.hollstein@uni-bremen.de).