01.12.2020
26.000 fehlende Pflegekräfte durch überdurchschnittliche krankheitsbedingte Ausfälle

26.000 fehlende Pflegekräfte durch überdurchschnittliche krankheitsbedingte Ausfälle

Autorenteam des SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen erstellt Pflegereport 2020 im Auftrag der BARMER

Heute wurde im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz der diesjährige BARMER Pflegereport vorgestellt. Darin wurden insbesondere die Belastungssituationen und die Gesundheitszustände von Pflegekräften analysiert. Durch überdurchschnittliche Krankheitslast ging im Jahr 2017 die Arbeitszeit von 26.000 Pflegekräften verloren. Im Report wurde die aktuelle Pflegepolitik hinsichtlich der Problematik des Pflegenotstands diskutiert - insbesondere auch vor dem Hintergrund zusätzlicher Belastungen durch die Corona-Pandemie. Die Autoren Professor Dr. Heinz Rothgang, Dr. Rolf Müller und Benedikt Preuß liefern weiterhin vertiefende Untersuchungen zu Fallzahlen, Inzidenzen, Prävalenzen und Pflegeverläufen. Wesentliche Datengrundlagen sind die Pflegestatistik des Statistischen Bundesamts und die Routinedaten der BARMER. Mehr lesen ...

24.11.2020
Erster gesetzlicher Schritt ermöglicht Mehrpersonal in Pflegeheimen

Erster gesetzlicher Schritt ermöglicht Mehrpersonal in Pflegeheimen

Heinz Rothgang als Sachverständiger bei Anhörung zum Gesetz zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege

Am 16.11.20 wurde im Gesundheitsausschuss des Bundestages in einer öffentlichen Anhörung über den aktuellen Entwurf für ein Gesetz zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege beraten. Neben einigen Regelungen, die sich mit Bewältigung der Corona-Pandemie und der Versorgung in speziellen medizinischen Bereichen beschäftigen, wird pflegepolitisch die Verbesserung der Personalausstattung in Pflegeheimen umgesetzt Mehr lesen ...

24.11.2020
Thesenpapier 6.0 | Die Pandemie durch SARS-CoV-2/CoViD-19

Thesenpapier 6.0 | Die Pandemie durch SARS-CoV-2/CoViD-19

Zur Notwendigkeit eines Strategiewechsels

Die Autorengruppe appelliert den Grundsatz jeder Prävention, nämlich die Ergänzung allgemeiner Maßnahmen durch Zielgruppen-spezifische Maßnahmen, stärker zu berücksichtigen. Es bedarf hierzu eines zivilgesellschaftlichen Aufbruchs, der den Schutzgedanken in den Mittelpunkt stellt, die gesellschaftliche Innovationskraft fördert und die Bürgerinnen und Bürger nicht zum Adressaten von Aufforderungen zur passiven Kontaktminimierung degradiert. Dieser Aufbruch muss von der politischen Führung des Landes ausgehen. Mehr lesen ...