Archivierte Veranstaltungen

Archivierte Veranstaltungen der Abteilung "Ungleichheitsdynamiken in Wohlfahrtsgesellschaften".

05.10.2015 - 06.10.2015Tagung

Herbsttagung der Sektion "Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse"

Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Veranstaltungsort:
GW2
Raum: B2890
Bibliothekstraße 1
28359 Bremen
Uhrzeit:
05.10.2015: 11:00 - 18:00 Uhr und 06.10.2015: 09:00 - 15:45 Uhr
Organisation:

Weitere Informationen: Vorträge als PDF

Referenten und Vorträge:

Birgit Becker, Simon Henke, und Franziska Schmidt (Goethe-Universität Frankfurt/IDEA/MZES):
Können Grundschulen unterschiedliche Startvoraussetzungen kompensieren? Der Zusammenhang zwischen Fähigkeiten in der frühen Kindheit und der Schulleistung in der dritten Klasse in Abhängigkeit von Grundschulmerkmalen

Ina Berninger (Universität Köln) und Tim Schröder (Universität Bremen):
Gewerkschaften, Berufe und die Gender Pay Gap

Angela Graf (TU München):
Geschlossene Gesellschaft? Aspekte sozialer Ungleichheit beim Zugang zur deutschen Wissenschaftselite

Florian Hertel (European University Institute, Florenz):
Das Ende der Stabilität? Zum Zusammenhang von berufsstrukturellem Wandel, zunehmender Ungleichheit und intergenerationaler Klassenmobilität

Bettina Kohlrausch und Andreas Ortenburger (DZHW Hannover):
Soziale Mobilität wider die Erwartung? Warum sich Kinder aus nicht-akademischen Familien für ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule entscheiden

Dennis Köthemann (Bergische Universität Wuppertal):
Wie das Zusammenspiel zwischen Bildungssystemen und sozialer Herkunft das Risiko beeinflusst, Low Achiever zu sein

Antonia Kupfer (TU Dresden):
Bildungsaufstiege in England und Österreich

Sebastian Kurtenbach und Jan Üblacker (ZEFIR Bochum):
Sozialräumliche Dynamiken sozialer Ungleichheit - Polarisierung als Triebkraft des sozialen Wandels

Barbara Lange (KIT Karlsruhe):
Führt mehr Beschäftigung zu weniger Armut in der EU?

Holger Lengfeld und Jessica Ordemann (Universität Leipzig):
Die deutsche Mittelschicht – das nervöse Zentrum der Gesellschaft? Eine Längsschnittanalyse der subjektiven Statusverunsicherung 1984-2013

Christiane Lübke (Universität Duisburg-Essen):
Verunsichert von Anfang an? Entstehung und Bedeutung von arbeitsmarktbezogenen Erwartungen und Präferenzen von Jugendlichen

Gerd Nollmann und Andreas Haupt (KIT Karlsruhe):
Die Rückkehr des Kapitals. Neuer Einkommensreichtum imwiedervereinigten Deutschland

Robin Samuel (Universität Bern) und Andreas Hadjar (Universität Luxemburg):
Wohlfahrtsregimes, soziale Ungleichheit und subjektives Wohlbefinden: Eine Mehrebenenanalyse mit dem European Social Survey

Brigitte Schels (Universität Erlangen Nürnberg/IAB Nürnberg):
Ausbildungsplatzsuche und soziale Unterschiede im Bewerbungsverhalten: Ergebnisse einer Studie unter Nürnberger Haupt- und Realschüler/innen

Ilka Sommer (Humboldt Universität zu Berlin):
Was heißt hier (nicht) gleichwertig? Die symbolische Reproduktion sozialer Ungleichheiten in der Bewertung ausländischer Berufsqualifikationen in Deutschland

Philipp Staab (HIS Hamburg):
Konsequenzen der Digitalisierung. Ist eine Neubestimmung des Verhältnisses von Ungleichheit und Technik notwendig?

Daniel Witte und Andreas Schmitz (Universität Bonn):
Zu einer Feldtheorie sozialer Ungleichheit

Philip Wotschack (WZB):
Abbau von Bildungsungleichheiten durch betriebliche Weiterbildung. Förderliche Bedingungskonstellationen aus institutionentheoretischer Sicht

18.09.2015 - 19.09.2015Sektionstagung

Arbeit jenseits der Rentengrenze. Zwischen 'Entpflichtung' und 'Unruhestand'

Sektion "Alter(n) und Gesellschaft", Deutsche Gesellschaft für Soziologie
Veranstaltungsort:
Gästehaus Teerhof
Raum: Tagungsraum
Auf dem Teerhof 58
28199 Bremen
Uhrzeit:
Freitag, 18.09.: 13:30 - 17:30 Uhr | Samstag, 19.09.: 09:00 - 13:00 Uhr
Wiss. Leitung:
Organisation:

Download:
Tagungsprogramm und Informationen zur Anmeldung

Immer mehr Menschen in Deutschland und anderen Ländern arbeiten, obwohl sie das Rentenalter erreicht haben oder bereits Rentenzahlungen erhalten. Diese Arbeit kann verschiedene Formen annehmen: Von der fortgesetzten Vollzeittätigkeit bei Aufschub von Rentenzahlungen über Teilzeittätigkeiten, Mini-Jobs und Schwarzarbeit bis zu aufwandsentschädigten ehrenamtlichen Tätigkeiten. Die Grenzen zwischen bezahlter Erwerbstätigkeit und unbezahlten produktiven Aktivitäten verlaufen dabei manchmal fließend. Den unterschiedlichen Formen der Arbeit entsprechend variieren auch subjektive Bedeutungen und Gründe für Arbeit jenseits der Rentengrenze. Die gesellschaftliche Bedeutung von Arbeit im Rentenalter ist dabei entsprechend umstritten.

Auf der diesjährigen Herbsttagung der Sektion Alter(n) und Gesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie werden die Formen, Ursachen und Folgen von Arbeit jenseits der Rentengrenze in den Blick genommen und diskutiert. Die Referentinnen und Referenten untersuchen bezahlte Erwerbstätigkeit und unbezahltes Engagement auf Basis verschiedener methodischer Zugänge. Sie stellen die erwerbsbiographischen Voraussetzungen dieser Tätigkeiten dar, deren subjektive Deutungen und ungleichheitsbezogene Implikationen etwa in Hinsicht auf Geschlecht. Außerdem werden die vorhergehende Rentenplanung sowie organisationsbezogene und sozialpolitische Perspektiven auf die Verlängerung von Erwerbskarrieren thematisiert. Ziel der Tagung ist es, den Trend der zunehmenden Arbeit im Rentenalter sozialwissenschaftlich fundiert und kritisch zu reflektieren.

Veranstaltungsort:
Gästehaus der Universität Bremen
Teerhof 58
28199 Bremen
Uhrzeit:
27.03.2015: 09:30 - 19:00 Uhr und 28.03.2015: 10:00 - 13:00 Uhr
Organisation:

Referent/innen und Vorträge:

Lars Leszczensky und Sebastian Pink (Universität Mannheim):
Ethnic Segregation of Friendship Networks in School: Testing a Rational Choice Argument of Differences in Ethnic Homophily between Classroom‐ and Grade‐Level
Networks

Mathias Kuhnt (Technische Universität Dresden):
Homophily, Preferential Attachment oder Triadic Closure?
Wie Strukturbildungsprozesse bei der Evolution von Freundschaftsnetzwerken die Topologie bestimmen

Robert Birkelbach und Clemens Kroneberg (Universität Köln):
Using the Intergenerational Closure Mechanism to Explain Differences of School Achievements of Immigrant Children in Germany

Katja Möhring (Universität Bremen):
Cross‐level interaction effects in multilevel analyses using random and fixed effects regression models. Simulation study and examples for application

Patrick Lazarevič, Johannes Kopp und Anja Steinbach (Universität Dortmund):
Im Auge des Betrachters? Eine dyadische Untersuchung der 'Intergenerational Stake Hypothese' und Implikationen für die Forschungspraxis

Tom Snijders (Keynote speaker, Universität Groningen / University of Oxford):
The settings model: A stochastic actor‐oriented model for dynamics of large networks

Stefanie Kley (Universität Hamburg):
Welche Paarbeziehungen sind durch hohe Mobilitätsanforderungen gegenüber Frauen gefährdet? Eine Fuzzy‐Set Analyse

Andreas Haupt (Karlsruher Institut für Technologie / Institut für Soziologie): 
Die Bedeutung geschlechtsspezifischer Sample für die Analyse der Geschlechterlohnlücke

Silke Schneider (GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim):
Die Messung von Bildung in Umfragen

Horst‐Alfred Heinrich (Universität Passau):
Sehen und erkennen: Analyse von Eye‐Tracking‐Daten zur Erfassung von Bildinhalten

Felix Bader und Thomas Gautschi (Universität Mannheim):
Neue experimentelle Ergebnisse zu Tausch in Netzwerken

Eva Maria Vögtle (Deutsches Zentrum für Hochschul- u. Wissenschaftsforschung, Hannover) und Michael Windzio (Universität Bremen):
The Network of International Student Mobility: Enlargement and Consolidation of the European Transnational Education Space?

Mireia Bolíbar (Universität Bremen):
The use of mixed methods in researching the impact of personal networks in migrants' social and political participation

Sören Petermann und Andreas Herz (Goethe-Universität, Frankfurt a.M.):
Interviewer Variationen in der Erhebung Ego‐Zentrierter Netzwerke

Raphael Heiberger (Universität Bremen) und Andreas Schmitz (Universität Bonn):
Methodologische Implikationen netzwerk‐ und feldanalytischer Relationalitätskonzeptionen. Das Beispiel der relationalen Konstruktion des globalen Sozialraums

Jan R. Riebling (Universität Bamberg) und Raphael Heiberger (Universtität Bremen):
Raum und Relation. Zur methodischen Äquivalenz unterschiedlicher Relationalitätskonzepte

Gerhard Panzer (Technische Universität Dresden):
Vermittelte Relationen in Feldern und Welten der Kunst

Veranstaltungsort:
Zentrum für Sozialpolitik, Unicom
Raum: 3380
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Uhrzeit:
16:15 - 17:45
Veranstaltungsreihe:
Jour Fixe
Semester:
SoSe 2014

28.04.2014 - 30.04.2014Expert Workshop

Protocol development for hard-to-reach and hard-to-identify groups in living condtions surveys to enhance cross-country comparative research

Prof. Dr. Karin Gottschall; Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg (Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS), Universität Bremen)
Veranstaltungsort:
Radisson Blue Hotel
Raum: Weser 3
Boettcherstrasse 2
28195 Bremen
Uhrzeit:
28.4.: 13 - 17 Uhr; 29.4.: 9 - 17 Uhr; 30.4.: 09 - 13 Uhr
Organisation:

Second expert workshop of the project on framework and methods for indicator building for various vulnerable groups.

More information: Program, practical and financial information

Veranstaltungsort:
Atlantic Hotel Universum
Wiener Str. 4
28359 Bremen
Uhrzeit:
11.00 - 13.00 Uhr

Am 3.-4. April findet im Atlantic Hotel Universum in Bremen die Abschlusstagung des SFB 597 mit dem Thema "Wie sich Staat wandelt" statt.

Panelverantwortliche: Karin Gottschall

Ausschreibungstext Panel 12:
Mit Tendenzen zum ‘schlanken Staat’ und effizienzorientierten Reformen im Öffentlichen Dienst in westlichen Wohlfahrtsstaaten gehen veränderte Rekrutierungen und Anforderungen an öffentliche Beschäftigte einher. Die relative Privilegierung öffentlicher Beschäftigungsverhältnisse im Hinblick auf Bezahlung, Arbeitsplatzsicherheit und soziale Sicherung und damit auch die Attraktivität des Staates als Arbeitgeber für bestimmte Beschäftigtengruppen schwindet, öffentliche Güter sollen weniger als Dienst für Bürger denn als Dienstleistung für Kunden erbracht werden. Offen ist, ob dies auch die in der Vergangenheit öffentlich Beschäftigten zugeschriebenen Werthaltungen - wie Gemeinwohlorientierung und Altruismus - wie auch ihr Rollen- und Selbstverständnis beeinflusst, und ob länderspezifische Ausprägungen im Zuge des Wandels erhalten bleiben bzw. sich neu formieren.
Das Panel knüpft an die internationale Diskussion zu besonderen Werthaltungen und Rollenverständnis von Staatsbeschäftigten an und fragt im OECD Vergleich auf Basis von Surveydatenauswertungen (EVS, WVS, ISSP) wie auch auf Basis von Länder- und Sektorenfallstudien nach aktuellen Ausprägungen unter Bedingungen von public sector reform und retrenchment.

Veranstaltungsort:
Unicom 1: Zentrum für Sozialpolitik (ZeS)
Raum: 3380
Mary-Somerville-Str. 3
28359 Bremen
Uhrzeit:
31.10.2013: 12 - 18 Uhr; 01.11.2013: 09 - 12:30 Uhr

Download: Workshop-Programm

Abschluss-Workshop des Hans-Böckler-Projektes "Was kommt nach dem Familienlohn? Probleme und Möglichkeiten der Regulierung von Einkommensrisiken bei Normalarbeitnehmer/innen": Vorgestellt werden Ergebnisse eines von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Forschungsprojektes, das in Kooperation zwischen ZeS und Institut für Arbeit und Wirtschaft (IAW) an der Universität Bremen durchgeführt wurde. Die Projektergebnisse zeigen hohe geschlechtsspezifische Lohnunterschiede innerhalb und zwischen wichtigen Industrie- und Dienstleistungsbranchen auch bei gleicher Qualifikation und Arbeitszeit von Männern und Frauen. Der Workshop bietet Gelegenheit, Ursachen und soziale Folgen dieser Entwicklung wie auch relevante Strategien politischer Akteure mit internationalen Experten und Expertinnen zu diskutieren. Berücksichtigt werden auch Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern, insbesondere Großbritannien und Dänemark.

Veranstaltungsort:
Zentrum für Sozialpolitik
Raum: 3380
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Uhrzeit:
16:15 - 17:45
Veranstaltungsreihe:
Jour Fixe
Semester:
SoSe 2013

Veranstaltungsort:
Hanse-Wissenschaftskolleg
Lehmkuhlenbusch 4
27753 Delmenhorst
Uhrzeit:
11.4.: 9:30 - 18:15 Uhr; 12.4.: 9 - 13:45 Uhr
Ansprechpartner/in:
Organisation:
Steffen Hagemann, M.A.; Dr. Anna Hokema; Dipl.-Soz. Thomas Lux

Download: Latest version of the programme

The symposium will bring together academic contributors from Germany, the UK, other European countries and the US to explore paid work beyond retirement age in a comparative perspective, asking who works beyond retirement age and why. In addition to a number of country studies, speakers will engage with the institutional context of pensions systems and labour markets, and the debates surrounding their reform. A third focus of the symposium will be the consequences of the shifting boundaries between work and retirement for (old) age and ageing.

The keynote lecture will be given by Victor Marshall (University of North Carolina – Chapel Hill), further speakers include Karen Anderson, Björn Halleröd, James Nazroo, Gerhard Naegele and Harald Künemund.

The symposium has been organised by the Emmy Noether Research Group “Paid work beyond retirement age in Germany and the UK” based at the Centre for Social Policy Research at the University of Bremen, in cooperation with and with financial support by the Hanse-Wissenschaftskolleg, Delmenhorst.

08.05.2012Vortrag

Armutssicherung im Normalarbeitsverhältnis. Der lange Schatten des Ernährermodells

Dr. Ina Berninger; Dr. Irene Dingeldey (Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw), Universität Bremen)
Veranstaltungsort:
Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW)
Raum: Sitzungsraum (UG)
Universitätsallee 21-23
28359 Bremen
Uhrzeit:
16:00 - 18:00

Das Normalarbeitsverhältnis und damit einhergehend das Erwirtschaften eines „Familienlohns“ durch einen (männlichen) Ernährer liegt vielen sozialstaatlichen Institutionen des deutschen Wohlfahrtsregimes zugrunde. Dieses Arbeitsverhältnis gilt noch immer als armutsvermeidend; die Gründe hierfür unterscheiden sich jedoch zwischen Frauen und Männern in Ost- und Westdeutschland.

Vor diesem Hintergrund werden in dem Vortrag unterschiedliche Fragestellungen formuliert und diskutiert:

  • Welche Personengruppen haben in welcher Lebensphase eine erhöhte Wahrscheinlichkeit Normalarbeitnehmer/-in zu sein?

  • Können Normalarbeitnehmer/-innen mit ihrem Erwerbseinkommen einen Familienlohn erwirtschaften, also eine Familie über die Armutsgrenze bringen?

  • Warum sind weibliche und männliche Normalarbeitnehmer in Ost- und Westdeutschland nicht arm?

  • Als Ursachen werden unterschiedliche Haushaltskonstellationen sowie verschiedene Einkünfte (Löhne, Transfers) in Betracht gezogen.

  • Welche politischen Regulierungsmöglichkeiten in Bezug auf Erwerbseinkommen und Sozialleistungen lassen sich aus den Ergebnissen ableiten?