Lebenslauf
Dr. Felix Oyosoro ist seit April 2026 als Postdoktorand im Sonderforschungsbereich (SFB 1342) „Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik“ an der Universität Bremen tätig. Er arbeitet im Teilprojekt B13 „Wohlfahrtsstaaten und Protest: Zum Verständnis konfliktiver Folgen von Sozialpolitik in Afrika“. Zuvor war er als Senior Lecturer für Internationale Beziehungen und Sicherheitsstudien sowie als Leiter des Fachbereichs Geschichte und Internationale Beziehungen an der Veritas University in Abuja (2021–2024) tätig. Parallel dazu lehrte er von 2021 bis 2024 als Visiting Lecturer an der École Nationale Supérieure des Armées in Porto-Novo, Republik Benin. Zwischen 2015 und 2021 hatte er verschiedene akademische Positionen an der Obong University, Nigeria, inne, wo er ebenfalls als Leiter des Fachbereichs Internationale Beziehungen fungierte.
Seine Promotion in Strategic Studies (summa cum laude) schloss Dr. Oyosoro im Jahr 2020 an der University of Calabar ab. Darüber hinaus besitzt er einen Masterabschluss in Internationalen Beziehungen von der University of Yaoundé II sowie einen Bachelorabschluss in Politischer Philosophie von der Catholic University of Central Africa. In seiner Dissertation untersuchte er die Leistungsfähigkeit von Forschung und Entwicklung im militärisch-industriellen Komplex Nigerias, mit besonderem Fokus auf die Defence Industries Corporation of Nigeria.
Seine Forschung und Publikationen bewegen sich an der Schnittstelle von Theorien der Internationalen Beziehungen, Sicherheitsstudien und afrikanischer Politik. Er hat unter anderem zu Themen wie ausländischen Militärbasen in Afrika, Protestbewegungen und politischer Gewalt, Versicherheitlichungsprozessen sowie zur Rolle nichtstaatlicher Akteure in der Sicherheitsgovernance publiziert. Seine aktuelle Forschung befasst sich mit Fragen von Staatlichkeit, Sozialpolitik und konflikthaften politischen Auseinandersetzungen in Afrika, insbesondere mit dem sich wandelnden Verhältnis zwischen wohlfahrtsstaatlichen Maßnahmen und Protestdynamiken.
Darüber hinaus ist er in internationalen wissenschaftlichen Netzwerken, der Organisation von Konferenzen sowie in kooperativen Forschungsprojekten zu afrikanischer Sicherheit und globaler politischer Ordnung aktiv engagiert.











