Veranstaltungen

Das SOCIUM veranstaltet in jedem Semester eine Jour Fixe Reihe, in der aktuelle Ergebnisse der Ungleichheits- und Sozialpolitikforschung zur Diskussion gestellt und aktuelle Entwicklungen erörtert werden.

Spezifisch auf gesundheitspolitische Themen ist das Gesundheitspolitische Kolloquium ausgerichtet, das ebenfalls regelmäßig in jedem Semester veranstaltet wird.

Um die Methodenkompetenzen zu stärken und den interdisziplinären Dialog anzuregen, bietet die Brückenprofessur des Wissenschaftsschwerpunkts Sozialwissenschaften Lectures, Methodenworkshops und -schulungen, durchgeführt von international führenden Expertinnen und Experten an.

Mit Tagungen, Vorträgen, Workshops sowie weiteren Veranstaltungen bietet das SOCIUM Foren zur Diskussion und Entwicklung ungleichheitsbezogener und sozialpolitischer Forschung.

24.01.2018Vortrag

Lifelogging: Selbstvermessung des Menschen im Zeitalter digitaler Alchemie

Prof. Dr. Stefan Selke (Institut für Angewandte Forschung (IAF), Hochschule Furtwangen)
Veranstaltungsort:
Haus der Wissenschaft
Sandstraße 4/5
28195 Bremen
Uhrzeit:
18:00 - 20:00 Uhr
Ansprechpartner/in:
Veranstaltungsreihe:
Gesundheitspolitisches Kolloquium
Semester:
WiSe 2017/18

24.01.2018Vortrag (fällt leider aus!)

Finanzmärkte und Wohlfahrtsstaaten: Neue Transformationen der Sozialpolitik

Dr. Jan Heuer (Humboldt-Universität zu Berlin)
Veranstaltungsort:
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Raum: 3.3380
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Uhrzeit:
12.15 - 13.45 Uhr
Kooperation:
Veranstaltungsreihe:
Jour Fixe
Semester:
WiSe 2017/18

25.01.2018Vortrag

Directly Representative Democracy

Prof. Michael A. Neblo (The Ohio State University)
Veranstaltungsort:
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Raum: 3.3380
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Uhrzeit:
14 Uhr
Kommentator/in des Vortrags:
Prof. Dr. André Bächtiger (Universität Stuttgart)
Ansprechpartner/in:
Organisation:
Btlg. Organisation:

Zu den Personen:
Michael A. Neblo kombiniert in seinen Arbeiten auf herausragende Weise deliberative Demokratietheorie und empirische Forschung. In zahlreichen Publikationen, unter anderem in seiner 2015 bei Cambridge University Press erschienenen Monographie "Deliberative Democracy between Theory and Practice", setzt er sich mit dem Spannungsfeld auseinander, in dem sich einerseits Forderungen nach einer Erhöhung der Qualität politischer Beteiligung (in Rahmen deliberativer Beteiliungsformen), andererseits Bestrebungen zur quantitativen Erhöhung politischer Beteiligung bewegen. Der Vortrag stellt Ergebnisse seines noch unveröffentlichten aktuellen Buchprojekts vor.
André Bächtiger ist Professor für Politische Theorie und Empirische Demokratieforschung an der Universität Stuttgart. Im Zentrum seiner Forschung stehen u.a. die Ausgestaltung deliberativer Designs und Methoden der Messung deliberativer Qualität.

Der Vortrag erfolgt auf Einladung durch die DFG-Forschergruppe "Bedarfsgerechtigkeit und Verteilungsprozeduren", an der das SOCIUM seit 2015 beteiligt ist - und die gerade durch die DFG für weitere drei Jahre verlängert wurde (bis 2021).

31.01.2018Vortrag

Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung - ein Auslaufmodell?

Prof. Dr. jur. Hans-Hermann Dirksen (Hochschule Fresenius)
Veranstaltungsort:
Haus der Wissenschaft
Sandstraße 4/5
28195 Bremen
Uhrzeit:
18:00 - 20:00 Uhr
Ansprechpartner/in:
Veranstaltungsreihe:
Gesundheitspolitisches Kolloquium
Semester:
WiSe 2017/18

07.02.2018Vortrag

Sustainable Cooperation (SCOOP) - Contours of a Transdisciplinary Research Program on Societal Resilience

Prof. Dr. Raphael Wittek (Rijksuniversiteit Groningen)
Veranstaltungsort:
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Raum: 3.3380
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Uhrzeit:
12:15 - 13:45 Uhr
Kooperation:
Veranstaltungsreihe:
Jour Fixe
Semester:
WiSe 2017/18

Veranstaltungsort:
Universität Bremen GW2
Raum: B3009/B3010
Bibliothekstr. 1
28359 Bremen
Uhrzeit:
08.02.2018: 13:00 - 18:20 Uhr; 09.02.2018: 09:30 - 13:00 Uhr
Organisation:
Dr. Frank Meier; Dr. Thorsten Peetz

Praktiken des Bewertens sind allgegenwärtig: Schülerinnen werden benotet, Universitäten gerankt, Preise festgelegt, Opernaufführungen kritisiert, Rechenschaftsberichte angefertigt, Gütesiegel vergeben, um nur einige Beispiele zu nennen. Organisationen sind dabei in vielfältiger Weise in das Bewertungsgeschehen einbezogen: Sie geben den sozialen Rahmen ab, in dem Bewertungen vollzogen werden, produzieren und kommunizieren Bewertungen und werden schließlich auch selbst regelmäßig bewertet, evaluiert, geratet und gerankt.

Die Sektionstagung zum Thema "Organisation und Bewertung" soll die Gelegenheit bieten, Phänomene der Bewertung in, von und durch Organisationen der verschiedensten sozialen Felder vergleichend in den Blick zu nehmen.  

Download:
Programm der Tagung
Call for Papers

Veranstaltungsort:
Haus der Wissenschaft
Raum: Olberssaal
Sandstraße 4/5
28195 Bremen
Uhrzeit:
9 - 17 Uhr
Wiss. Leitung:
Ansprechpartner/in:
Organisation:

9:00 - 9:15 Uhr
Begrüßung

9:15 - 10:30 Uhr
Karin Gottschall/Heinz Rothgang
Die Wirkung von Politik auf Lebenschancen und Lebensführung: das Beispiel Langzeitpflege

10:30 - 10:45 Uhr
Kaffeepause

10:45 - 12:00 Uhr
Sonja Drobnič/Johannes Huinink
Die Wirkung von Politik auf Lebenschancen und Lebensführung: Familie und Familienpolitik

12:00 - 13:00 Uhr
Mittagspause (Selbstverpflegung in der Stadt)

13:00 - 13:45 Uhr
Frank Nullmeier
Digitalisierung - ein neues Forschungsfeld für das SOCIUM?

13:45 - 15:00 Uhr
Uwe Schimank/Olaf Groh-Samberg
BMBF-Antrag für ein Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt

15:00 - 15:15 Uhr
Kaffeepause

15:15 - 17:00 Uhr
SOCIUM-Mitgliederversammlung und anschließend (ca. 15:45 Uhr) SOCIUM-Vorstandssitzung

Download: (Vorläufiges) Programm der SOCIUM-Jahreskonferenz

26.04.2018Tagung

Prävention stärken! - Die 4. Säule als wichtiger Baustein für unser Gesundheitssystem

Länger besser leben.-Institut, Universität Bremen
Veranstaltungsort:
HDI-Arena Hannover
Robert-Enke-Straße 3
30169 Hannover
Uhrzeit:
10:30 - 15:30 Uhr
Wiss. Leitung:
Organisation:
Kooperation:

Drei große Trends bestimmen die Entwicklung der Gesundheit in der Bevölkerung reicher Industrieländer. Neben einer steigenden Lebenserwartung ist die Dominanz chronischer, oft aber vermeidbarer Krankheiten unübersehbar. Unübersehbar ist aber auch, dass die Chancen für ein gesundes und langes Leben ungleich verteilt sind, die Lebenserwartung sinkt mit niedrigem Bildungsstand und Sozialstatus. In diesem Zusammenhang kann Prävention zu einer bestimmenden und bedeutenden Variablen moderner Gesundheitssicherung auf medizinischer, politischer und ökonomischer Ebene werden.

Die Nutzung präventiver und gesundheitsfördernder Maßnahmen kann

  • die Ungleichheit von Gesundheitschancen reduzieren,
  • die Krankheitshäufigkeit in unserer Gesellschaft verringern,
  • die Dauer von Morbidität in unserer Gesellschaft längeren Lebens verkürzen ("compression of morbidity")
  • und sich damit auf Dauer auch kostendämpfend auf das Gesundheitssystem auswirken.


Dieses gesundheitspolitische und gesundheitsökonomische Potenzial von Prävention wird derzeit trotz des bereits im Juli 2015 in Kraft getretenen Präventionsgesetzes noch zu wenig genutzt - die 4. Säule in unserem Gesundheitssystem neben der Behandlung, der Rehabilitation und der Pflege muss weiter gestärkt werden. Mit dem Präventionskongress des "Länger besser leben."-Instituts, einer Kooperation der Universität Bremen und der BKK24 zur Förderung von Prävention und Gesundheit, wollen wir dazu einen Beitrag leisten. Unser Anliegen ist es, das erkennbare Präventionspotenzial mit dem übergeordneten Public-Health-Aspekt zu verbinden. In diesem Kontext geht es auch um die Evaluation bisheriger präventiver Maßnahmen, um die Entwicklung neuer Konzepte und um einen verbesserten Ergebnistransfer in die Öffentlichkeit. Dies ist letztlich auch das Ziel der Kooperation des "Länger besser leben."-Instituts und der BKK24, die vor allem auf regionaler Ebene ihre Präventionsaktivitäten anbietet.

Bei der Veranstaltung werden Aspekte im Rahmen obiger Trends und Perspektiven thematisiert, vorrangig mit Blick auf bereits erreichte Ergebnisse von Präventionsmaßnahmen, z.B. bei der Behandlung von Diabetes und Adipositas. Zudem geht es um die Strategie, zukünftig die Versorgung von Patient*innen mit präventiv wirkenden Aktivitäten zu verbinden, die entweder ihre Wirksamkeit bereits gezeigt haben oder zumindest vielversprechend sind. Zur Umsetzung dieses Vorgehens ist auch die Kooperation mit Ärzt*innen, Apotheker*innen und Angehörig*innen anderer Gesundheitsberufe unerlässlich.

Die Diskussion über die genannten Aspekte soll auf dem „Länger besser Leben.“-Kongress im Mittelpunkt stehen.

Download: Programm (vorläufig)