Veranstaltungen

Das SOCIUM veranstaltet in jedem Semester eine Jour Fixe Reihe, in der aktuelle Ergebnisse der Ungleichheits- und Sozialpolitikforschung zur Diskussion gestellt und aktuelle Entwicklungen erörtert werden.

Spezifisch auf gesundheitspolitische Themen ist das Gesundheitspolitische Kolloquium ausgerichtet, das ebenfalls regelmäßig in jedem Semester veranstaltet wird.

Um die Methodenkompetenzen zu stärken und den interdisziplinären Dialog anzuregen, bietet die Brückenprofessur des Wissenschaftsschwerpunkts Sozialwissenschaften Lectures, Methodenworkshops und -schulungen, durchgeführt von international führenden Expertinnen und Experten an.

Mit Tagungen, Vorträgen, Workshops sowie weiteren Veranstaltungen bietet das SOCIUM Foren zur Diskussion und Entwicklung ungleichheitsbezogener und sozialpolitischer Forschung.

18.12.2017Vortrag

Hafenkooperationen, Mesologistik und Clusterentwicklung in einer maritimen Region

Prof. Dr. Hans-Dietrich Haasis (Universität Bremen)
Veranstaltungsort:
Cartesium
Raum: Rotunde
Enrique-Schmidt-Straße 5
28359 Bremen
Uhrzeit:
12:15 - 13:45 Uhr
Ansprechpartner/in:
Organisation:
Veranstaltungsreihe:
Methodenveranstaltungen der Brückenprofessur
Semester:
WiSe 2017/18

Veranstaltungsort:
Unicom
Raum: 7.4680
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Uhrzeit:
10:00 - 12:00 Uhr
Organisation:

08.01.2018Vortrag

Opportunistische Netzwerke und Katastrophenmanagement

Prof. Dr. Anna Förster (Universität Bremen)
Veranstaltungsort:
Cartesium
Raum: Rotunde
Enrique-Schmidt-Straße 5
28359 Bremen
Uhrzeit:
12:15 - 13:45 Uhr
Ansprechpartner/in:
Organisation:
Veranstaltungsreihe:
Methodenveranstaltungen der Brückenprofessur
Semester:
WiSe 2017/18

Veranstaltungsort:
Unicom
Raum: 3.3380
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Uhrzeit:
12:00 - 14:00 Uhr
Ansprechpartner/in:

Seit Ende Oktober 2017 ist die mittlerweile achte Welle des European Social Survey (ESS) veröffentlicht. In dieser Welle legt das ESS in seinem rotierenden Fragemodul zum zweiten Mal einen Schwerpunkt auf die Einstellungen europäischer Bürger zum Wohlfahrtsstaat.

Der Workshop soll zum einen Einblick in die festen so wie rotierenden Inhalte des ESS geben. Zum anderen wird kurz in die Grundprinzipien der Mehrebenenanalyse eingeführt. Diese werden anhand eines Beispiels aus der Ungleichheitsforschung praktisch auf die Daten des ESS angewandt. Dabei geht es voraussichtlich u. a. um Fragen der Zentrierung, der Random Slopes sowie der Cross-Level Interaktionen.

Der Workshop setzt Kenntnisse in Stata sowie eine Grundidee von Mehrebenenanalysen voraus.

16.01.2018Workshop

Dynamic Network Actor Models

Prof. Dr. James Hollway (Graduate Institute of International and Development Studies)
Veranstaltungsort:
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Raum: 3.3380
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Uhrzeit:
12 - 16 Uhr
Organisation:

The workshop on network dynamics introduce the R package "Goldfish" that was developed to analyze and model networks using dynamic network actor models (DyNAMs).

In a recently published paper, James Hollway and his colleagues write that DyNAMs are

  • network models that allow researchers to control for and explicitly test hypotheses about observational dependence,

  • actor-oriented and conceive of network ties as the expression of actors’ preferences and available opportunities,

  • model coordination between the two actors involved in the creation of a tie,

  • more precise than existing panel-based models as they allow to draw inference from more granular time-stamped data,

  • permit simultaneous tests of hypotheses about weighted, windowed, and signed processes.

DyNAMs thus offer an alternative to stochastic actor oriented models (Siena) and exponential random graph models (ERGM).

The workshop will be taught in English.

If you would like to attend this workshop, please send a short email to Sebastian Haunss (haunss[at]uni-bremen.de) until January 8th, latest.
Workshop participants will then receive more detailed information about how to install "Goldfish" on their own computer.

Veranstaltungsort:
Cartesium
Raum: Rotunde
Enrique-Schmidt-Straße 5
28359 Bremen
Uhrzeit:
12:15 - 13:45 Uhr
Ansprechpartner/in:
Organisation:
Veranstaltungsreihe:
Methodenveranstaltungen der Brückenprofessur
Semester:
WiSe 2017/18

24.01.2018Vortrag

Lifelogging: Selbstvermessung des Menschen im Zeitalter digitaler Alchemie

Prof. Dr. Stefan Selke (Institut für Angewandte Forschung (IAF), Hochschule Furtwangen)
Veranstaltungsort:
Haus der Wissenschaft
Sandstraße 4/5
28195 Bremen
Uhrzeit:
18:00 - 20:00 Uhr
Ansprechpartner/in:
Veranstaltungsreihe:
Gesundheitspolitisches Kolloquium
Semester:
WiSe 2017/18

31.01.2018Vortrag

Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung - ein Auslaufmodell?

Prof. Dr. jur. Hans-Hermann Dirksen (Hochschule Fresenius)
Veranstaltungsort:
Haus der Wissenschaft
Sandstraße 4/5
28195 Bremen
Uhrzeit:
18:00 - 20:00 Uhr
Ansprechpartner/in:
Veranstaltungsreihe:
Gesundheitspolitisches Kolloquium
Semester:
WiSe 2017/18

Veranstaltungsort:
Universität Bremen GW2
Raum: B3009/B3010
Bibliothekstr. 1
28359 Bremen
Uhrzeit:
Noch nicht bekannt!
Organisation:
Dr. Frank Meier; Dr. Thorsten Peetz

Praktiken des Bewertens sind allgegenwärtig: Schülerinnen werden benotet, Universitäten gerankt, Preise festgelegt, Opernaufführungen kritisiert, Rechenschaftsberichte angefertigt, Gütesiegel vergeben, um nur einige Beispiele zu nennen. Organisationen sind dabei in vielfältiger Weise in das Bewertungsgeschehen einbezogen: Sie geben den sozialen Rahmen ab, in dem Bewertungen vollzogen werden, produzieren und kommunizieren Bewertungen und werden schließlich auch selbst regelmäßig bewertet, evaluiert, geratet und gerankt.

Die Sektionstagung zum Thema "Organisation und Bewertung" soll die Gelegenheit bieten, Phänomene der Bewertung in, von und durch Organisationen der verschiedensten sozialen Felder vergleichend in den Blick zu nehmen.  

Download: Call for Papers

26.04.2018Tagung

Prävention stärken! - Die 4. Säule als wichtiger Baustein für unser Gesundheitssystem

Länger besser leben.-Institut, Universität Bremen
Veranstaltungsort:
HDI-Arena Hannover
Robert-Enke-Straße 3
30169 Hannover
Uhrzeit:
10:30 - 15:30 Uhr
Wiss. Leitung:
Organisation:
Kooperation:

Drei große Trends bestimmen die Entwicklung der Gesundheit in der Bevölkerung reicher Industrieländer. Neben einer steigenden Lebenserwartung ist die Dominanz chronischer, oft aber vermeidbarer Krankheiten unübersehbar. Unübersehbar ist aber auch, dass die Chancen für ein gesundes und langes Leben ungleich verteilt sind, die Lebenserwartung sinkt mit niedrigem Bildungsstand und Sozialstatus. In diesem Zusammenhang kann Prävention zu einer bestimmenden und bedeutenden Variablen moderner Gesundheitssicherung auf medizinischer, politischer und ökonomischer Ebene werden.

Die Nutzung präventiver und gesundheitsfördernder Maßnahmen kann

  • die Ungleichheit von Gesundheitschancen reduzieren,
  • die Krankheitshäufigkeit in unserer Gesellschaft verringern,
  • die Dauer von Morbidität in unserer Gesellschaft längeren Lebens verkürzen ("compression of morbidity")
  • und sich damit auf Dauer auch kostendämpfend auf das Gesundheitssystem auswirken.


Dieses gesundheitspolitische und gesundheitsökonomische Potenzial von Prävention wird derzeit trotz des bereits im Juli 2015 in Kraft getretenen Präventionsgesetzes noch zu wenig genutzt - die 4. Säule in unserem Gesundheitssystem neben der Behandlung, der Rehabilitation und der Pflege muss weiter gestärkt werden. Mit dem Präventionskongress des "Länger besser leben."-Instituts, einer Kooperation der Universität Bremen und der BKK24 zur Förderung von Prävention und Gesundheit, wollen wir dazu einen Beitrag leisten. Unser Anliegen ist es, das erkennbare Präventionspotenzial mit dem übergeordneten Public-Health-Aspekt zu verbinden. In diesem Kontext geht es auch um die Evaluation bisheriger präventiver Maßnahmen, um die Entwicklung neuer Konzepte und um einen verbesserten Ergebnistransfer in die Öffentlichkeit. Dies ist letztlich auch das Ziel der Kooperation des "Länger besser leben."-Instituts und der BKK24, die vor allem auf regionaler Ebene ihre Präventionsaktivitäten anbietet.

Bei der Veranstaltung werden Aspekte im Rahmen obiger Trends und Perspektiven thematisiert, vorrangig mit Blick auf bereits erreichte Ergebnisse von Präventionsmaßnahmen, z.B. bei der Behandlung von Diabetes und Adipositas. Zudem geht es um die Strategie, zukünftig die Versorgung von Patient*innen mit präventiv wirkenden Aktivitäten zu verbinden, die entweder ihre Wirksamkeit bereits gezeigt haben oder zumindest vielversprechend sind. Zur Umsetzung dieses Vorgehens ist auch die Kooperation mit Ärzt*innen, Apotheker*innen und Angehörig*innen anderer Gesundheitsberufe unerlässlich.

Die Diskussion über die genannten Aspekte soll auf dem „Länger besser Leben.“-Kongress im Mittelpunkt stehen.

Download: Programm (vorläufig)