Gesundheit, Pflege und Alterssicherung

Die Abteilung beschäftigt sich mit allen Fragen des Gesundheitssystems, der Langzeitpflege und der Alterssicherung auf lokaler, nationaler und international vergleichender Ebene. Sie arbeitet inter- bzw. multidisziplinär und erhebt den Anspruch, politikrelevante Themen aufzugreifen und so zu einer wissenschaftsbasierten Politikberatung beizutragen.

Arbeitsbereiche

 

Forschungsthemen

  • Feststellung von Ungleichheit hinsichtlich Bedarf und Versorgung.
  • Ursachen von Ungleichheit hinsichtlich Bedarf und Versorgung.
  • Konzepte und gesetzliche Rahmenbedingungen hinsichtlich der Vermeidung von Ungleichheit und hinsichtlich der Statussicherung.
  • Konzepte und gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die in der Lage sind, die wirtschaftliche und soziale Situation von unterprivilegierten Gruppen in ihrer Wirkung auf eine bedarfsgerechte Versorgung zu kompensieren.
  • Statussicherung und Sicherung eines ausreichenden Einkommens bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder im Alter.
  • Qualität, Effektivität, Effizienz und Transparenz in der medizinischen und pflegerischen Versorgung vor dem Hintergrund von ökonimischer und gesellschaftlicher Rahmung.

 

Methodische Perspektiven

Die Arbeit in der Abteilung ist inter- bzw. multidisziplinär und folgt einer institutionalistischen Ausrichtung. Die verwendeten Datenquellen, Erhebungsmethoden, Interventionen und Auswertungsverfahren sind vielfältig.

Besondere Schwerpunkte liegen in den Bereichen:

  • Qualitative und quantitative international vergleichende Sozialpolitikforschung
  • Versorgungsforschung auf Basis von Routinedaten – insbesondere von Krankenkassendaten – und anderer Sekundärdaten. Ein besonderes Potenzial bietet dabei die Verknüpfung eigener Befragungen mit den Routinedaten.
  • Evaluationen von Versorgungsstrukturen oder Versorgungselementen auf Basis eigener Erhebungen im Feld – teilweise mit selbst entwickelten Interventionen.

 

Wissenstransfer

Die Abteilung erhebt den Anspruch, politikrelevante Themen aufzugreifen und mit ihrer Forschung zu einer wissenschaftsbasierten Politikberatung beizutragen. Der Wissenstransfer erfolgt außerdem in Form von Patientenberatungen und Beratungen von Leistungserbringern und Kostenträgern.